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Asmona Iesha Logan

Schon als Kind hatte ich einen ausgeprägten Sinn für Farben und Stoffe, und so war abzusehen, dass ich beruflich etwas mit Mode oder Interior zu tun haben würde. Stundenlang zeichnete ich auf Skizzenblöcke, die mein Großvater für mich gesammelt hatte, Kleider und Wohnungsansichten. Mein Interesse an schönen Outfits führte regelmäßig zu Diskussionen mit meiner Mutter über die tägliche Garderobe.

Nach dem Abitur im Juli 1996zog ich nach Hamburg, um eine Lehre als Einzelhandelskauffrau zu beginnen und im Anschluss Textilbetriebswirtschaft zu studieren. Aber schon nach zwei Wochen wurde mir bewusst, dass ich diesen Weg nicht zu Ende gehen würde. Denn wenn man jahrelang im Verkauf tätig war und dann bei einem Schulungsseminar die unterschiedlichen Kleiderbügelformen erklärt bekommt und mit Menschen zusammensitzt, die vorher noch nie einen Pullover zusammengefaltet haben, passt irgendetwas nicht zusammen. Dennoch blieb ich weitere drei Monate, in denen ich von der Akademie Mode Design und dem neu angebotenen Studiengang Modejournalismus und Medienmarketing erfuhr. Ich bewarb mich und wurde angenommen. Das Studium sollte im April 1997 beginnen, die Zeit bis dahin überbrückte ich als Saaldame im „Schmidts Theater“, mit Lehrgängen in Hut-Design und Styling, sowie mit einem Praktikum bei der „Für Sie“.

Als der Studienbeginn um ein halbes Jahr nach hinten verschoben wurde, suchte ich mir ein zweites Praktikum und wurde die erste Modepraktikantin in der Redaktion der „Men’s Health“. Eine glückliche Fügung, die mein weiteres Berufsleben sehr prägen sollte. Meine Aufgaben gingen weit über die einer Praktikantin hinaus, da das Moderessort im Aufbau war und es außer mir nur noch den Modechef, Ronald Becker, gab. Von ihm habe ich all das gelernt, was eine gute Moderedakteurin ausmacht. Noch lange Zeit später arbeitete ich für die Redaktion weiter als freie Mitarbeiterin. Zu jener Zeit entstand das neue Interior Magazin „Modern Living“. Da es vom selben Verlag herausgegeben wurde wie Men’s Health und sich die Redaktion im gleichen Gebäude befand, arbeitete ich parallel in beiden Redaktionen und gewann erste Einblicke in die Welt der Möbel, Stoffe und Farben.

Nach dem Studium nahm ich mir eine Auszeit von der Modewelt, als ich nach ein paar Monaten eines Abends Ronald auf dem Bahnsteig in Hamburg traf und er mir erzählte, dass er eventuell einen Job für mich habe. Vier Wochen später saß ich im ZugRichtung München, um die nächsten drei Monate als freie Modeassistentin bei der ersten Ausgabe von FHM COLLECTIONS mitzuarbeiten. Aus drei Monaten wurden fast fünf Jahre. In dieser Zeit kam ich mit dem Thema Beauty in Berührung, als ich einen Pressetermin von Tommy Hilfiger wahrnehmen sollte. Als ich ankam, suchte ich vergeblich die neue Kollektion der amerikanischen Marke. Stattdessen traf ich auf Angela Rusteberg, ihres Zeichens Director Public Relations für Düfte wie Tommy Hilfiger, Donna Karan, Kiton oder Michael Kors und so wunderbarer Marken wie Darphin. Es ging um eine Duftlancierung und nicht um die neueste Modekollektion. Diese Begegnung war ein Schlüsselerlebnis und mein erster Schritt in die Welt der Beauty. Zuvor hatte ich mir nie Gedanken über die Kosmetikseiten in einem Heft gemacht. Doch noch am gleichen Tag ging ich zu unserem Chefredakteur, Michael Tempel, und sagte ihm, dass wir unbedingt auch ein Beautyressort innerhalb der FHM-Redaktion haben sollten – und so wurde ich nach einigen Gesprächen die erste Beautyredakteurin bei FHM. Der Aufbau der Beautyredaktion war eine spannende Zeit.  Seitdem hat mich die Begeisterung für Beauty nicht mehr verlassen.

Nach meinen Redaktionsjahren bei der FHM ging ich nach Berlin, um von dort aus als freie Mode- und Beautyredakteurin und Stylistin zu arbeiten, insbesondere für die Modemesse Bread & Butter. Aber so sehr ich auch Berlin liebte, so frustrierend war es auf dem Arbeitsmarkt – und so packte ich nach zweieinhalb Jahren meine Koffer und ging im Januar 2007 zurück nach Hamburg. Dort arbeitete ich dann in Folge als Ressortleitung Mode/Beauty/Lifestyle bei der InTouch, als Creative Consultant bei MS&L sowie als Beauty- & Fitnessredakteurin bei der VITAL.

Seit Anfang dieses Jahres beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Bloggen, das innerhalb der Onlinewelt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Und so verspürte ich mehr und mehr den Wunsch, anhand meiner umfassenden Erfahrung einen eigenen Blog zu lancieren, auf dem ich über Beauty schreiben konnte und über all das, was ich sonst noch liebe: Mode, Interior, Musik, Literatur und vieles mehr. Es dauerte allerdings noch einmal vier Monate und ein Mittagessen, bis die Entscheidung getroffen war, wirklich unter die Blogger zu gehen.

Seit Juli 2009 ist nun beautydelicious.de online. Das Wichtigste an BEAUTYDELICIOUS ist, dass Produkte nicht nur vorgestellt werden, wie man es allgemein von Zeitschriften kennt, sondern dass wirklich jedes einzelne Produkt getestet wurde. Deshalb wurde der Ladies Club gegründet, eine Gruppe von lieben Freundinnen, die mit mir gemeinsam die neusten Produkte ausprobieren und darüber schreiben. Und so setze ich mit meinen Mädels alles daran, jede Tube, jedes Fläschchen und jeden Flakon zu testen und darüber zu schreiben – für alle User, die die Leidenschaft für Beauty, Mode, Interior und alle schönen Dinge mit uns teilen.

Illustration: Bendix Bauer


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