SPA @ Home – etwas anders, wo anders

Wie oft haben wir Situationen im Alltag, in denen wir uns wünschen, einfach eine kleine Auszeit nehmen zu können, um in Ruhe Kraft zu sammeln und dabei Zeit für sich zu haben. Genauso oft, wie wir uns das wünschen und auch brauchen, genauso oft wird der Gedanke beiseitegeschoben, weil wir „Auszeit nehmen“ immer mit auf die Reise gehen verbinden. Wir müssen weg, weg aus der gewohnten Umgebung, um zu uns zu finden. Dachte ich auch immer, bis mir eines Tages die Idee kam, mir einen Miniurlaub mit viel Zeit für ein Spa @ Home zu gönnen, allerdings nicht zu Hause, sondern in einem schönen Hotel in der Stadt, in der ich lebe. Natürlich stieß meine Idee auf Verwunderung. „Warum willst Du in Hamburg in einem Hotel übernachten?“ Weil ich Zeit für mich und für Dinge wie Körper- und Gesichtspflege, Maniküre etc. haben möchte, ohne mich um etwas anderes kümmern zu müssen und dafür nicht unbedingt auf die Reise gehen möchte. Das Hotel für dieses Experiment war auch schnell gefunden: das Mövenpick-Hotel im Wasserturm. Das wollte ich schon testen, seit es vor ein paar Jahren eröffnet hatte.

Also habe ich den Koffer randvoll mit Beautyprodukten gepackt und mich für 24 Stunden vom Rest der Welt verabschiedet. Nach einem sehr freundlichen und zuvorkommenden Check-in habe ich den Wellnessurlaub mit einer Kanne Darjeeling im Restaurant eingeläutet. Auch hier wurde ich vom Servicepersonal mit so einer Herzlichkeit umsorgt, dass ich mich sofort heimelig gefühlt habe. Schon sehr gespannt auf das Zimmer, bin ich in den Aufzug gestiegen und den Turm hochgefahren. Das Zimmer war perfekt. Riesiges Bett, großer Fernseher, ein Schreibtisch für den Laptop, um Weihnachtsmusik zu hören, genügend Licht für die Maniküre, ein schönes Badezimmer mit großer Badewanne, durch eine Glasscheibe vom restlichen Zimmer getrennt. Dezente, aufeinander abgestimmte Farbtöne gaben dem Zimmer eine warme und gemütliche Atmosphäre. Um es noch wohliger zu gestalten, habe ich die „Sapin Doré“ Duftkerze von Diptyque (1) aufgestellt. Man muss sie nicht einmal anzünden, da der Duft auch so den Raum mit Noten von Nadelbäumen, Eukalyptus, marokkanischem Beifuß und Patchouli erfüllt.

Dann habe ich mir den Bademantel angezogen und die Sauna aufgesucht, um die Haut bzw. die Poren für die Pflegeprodukte zu öffnen. In der Sauna freute ich mich schon sehr auf das Energy Bubbles Moisturizing Cream Bath von Rituals (2). Während das Wasser in die Badewanne lief, habe ich mich mit Bing Cosby in Weihnachtsstimmung gebracht und dabei das Gesicht und natürlich auch den Hals mit dem feinen Puder Clean Clean aus Rooibos und Kalahari-Wüsten-Salz von Veld’s gereinigt und anschließend mit Decléor Life Radiance Gommage Double Éclat, welches Luffa-Fasern, Kardamom-Samen und Jojoba-Kügelchen enthält, gepeelt. (3) Danach war die Haut bereit für die Kashmir Saphir Perfection Mask von Själ mit Edelsteinpulver und Mineralien. (4) Mit ihr auf dem Gesicht, bin ich in das wohlige, warme Badwasser gestiegen, das herrlich nach Ginseng & Indian Rose roch. Wunderbar! Ich wollte gar nicht mehr raus und habe immer wieder warmes Wasser nachlaufen lassen. Zum Schluss, als die Haut schon ganz runzelig war, habe ich die Maske entfernt, den Körper mit dem Patyka Body Wash gereinigt und mit Gommage Splendide Corps von Annick Goutal mit gemahlenen Rosendornen und Aprikosenkernen, gepeelt. Für reichlich Feuchtigkeit sorgte im Anschluss die  Körpercreme Crème Corps Bois D’Iris von Patyka mit Iris-Butter. (5) Die Augenpartie wurde schlussendlich mit dem Hydrating Eye Treatment von Amala und das Gesicht mit der rückfettenden und regenerierenden Rêve de Miel Ultra-Komfort-Gesichtscreme Nacht von Nuxe verwöhnt. (6)

Mit dem Gefühl wie neugeboren zu sein, kuschelte ich mich in den Bademantel und mit einem großen Handtuch, damit auch bloß kein Nagellack auf die Bettwäsche kommt, und der Manikür-Ausrüstung aufs Bett. Die bestand aus dem Nagellackentferner von Paul & Joe, der Avoplex Nagelhaut-Entferner-Creme und dem Avoplex Nail & Cuticle Oil, beides von OPI, sowie dem Base – und Topcoat und meiner momentanen Lieblingsfarbe Latte, alle drei von Organic Glam. Als die Nägel gepflegt und trocken waren, wurden sie mit Hand Relief von Aveda eingecremt, bevor sie für 30 Minuten in feine Baumwoll-Handschuhe verpackt wurden. (7) Von so viel Pflege völlig erschöpft, habe ich mir erst einmal einen Tee gemacht und mich mit der mitgebrachten Leselektüre ins Bett gelegt und bin relativ schnell eingeschlafen. Rechtzeitig zum Tatort bin ich wieder wach geworden und habe mir das Abendessen, ganz leckeren gemischten Salat und Pasta mit Tomaten und Rucola, per Roomservice bestellt. Gut unterhalten, wohl genährt und gut gebettet, bin ich entspannt und glücklich eingeschlafen. Aber nicht, bevor ich nicht für den nächsten Morgen das Frühstück aufs Zimmer bestellt hatte. Ich wollte ja noch so lange wie möglich das Zimmer genießen und meine Ruhe haben. Der nächste Morgen begann mit einer Tasse Tee, Augenpads der Dr. Hauschka Augenfrische (8) und dem Gefühl, seit Jahren nicht mehr so erholt aufgewacht zu sein und großem Hunger. Das reichhaltige Frühstück hat dann auch nicht lange auf sich warten lassen. (9). Zeitungslesend habe ich es mir dann 1,5 Stunden schmecken lassen, bevor ich unter die Dusche sprang, langsam die Sachen packte und schweren Herzens auscheckte.

Fazit: Ich kann jedem nur empfehlen, sich so eine Mini-Auszeit von zu Hause, zu gönnen! Vor allem in einem so schönen Hotel wie dem Mövenpick. Ich bin erholt und bestens gelaunt wieder in den Alltag eingestiegen. Nicht nur die neu gewonnene Energie, sondern auch die Wirkstoffe der Pflegeprodukte haben noch lange angehalten. Der nächste Miniurlaub ist schon in Planung!

Bilder: PR/ Mövenpick, Beautydelicious



Veröffentlicht am 31. Dezember 2012



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