Eucerin Dermo Capillaire

Wir wissen alle, wie emotional wir beim Thema Haare werden. Ein Bad-Hair Day kann einem schon Mal die Laune verderben und Termine beim Friseur führen oftmals zu Wutausbrüchen und -Heulkrämpfen. Sind Haare doch für die meisten Frauen ein wichtiges Symbol ihrer Weiblichkeit und entscheidend fürs Selbstwertgefühl. Psychologen sehen sogar in ihnen einen der zentralen Auslöser von Sympathie und Antipathie: Denn in Sekundenschnelle schließen wir von den Haaren auf die ganze Person, „durchkämmen“ sie auf Lifestyle, Bildungsstand und körperliche Fitness.Dabei steht nicht so sehr die Frisur, sondern die Gesundheit der Haare im Mittelpunkt. Und die hängt im Wesentlichen von der Kopfhaut ab. Wenn diese aber spannt, juckt, trocken ist und schuppt, dann ist es schnell vorbei mit dem Traumhaar und es kann schnell zum Albtraum werden. Um Kopfhautprobleme in den Griff zu bekommen, benutzen viele von uns lediglich ein Shampoo. Das ist jedoch zu wenig, weil es mit einer Kontaktzeit von ca. 30 Sekunden nicht lange genug auf der Kopfhaut verbleibt. In dieser Zeit können auch die effektivsten Wirkstoffe nicht viel erreichen. Eucerin hat sich des Problems angenommen und eine neue Kopfhaut- und Haarpflege in 2 Schritten entwickelt: DermoCapillaire Shampoos werden mit einem entsprechenden Intensiv-Tonikum kombiniert, das einmassiert wird und auf der Kopfhaut verbleibt.

Problem: trockene und juckende Kopfhaut

Wenn die natürliche Feuchtigkeits-Balance der Kopfhaut gestört ist, kann dies zu trockener, juckender Kopfhaut führen. Möglich ist trockene und juckende Kopfhaut auch als eine Folge von Hautalterung oder Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis oder Psoriasis. Dies kann erhebliche Beschwerden und einen deutlichen Leidensdruck verursachen und zu Reizungen oder Entzündungen führen.

Das DermoCapillaire KOPFHAUTBERUHIGENDES UREA SHAMPOO reinigt trockene, juckende Kopfhaut sanft und gründlich mit milden Tensiden. Der Wirkstoff Polidocanol beruhigt die Kopfhaut und lindert Juckreiz von der ersten Anwendung an, während Urea die Feuchtigkeitsversorgung der Kopfhaut nachhaltig verbessert. 250 ml, ca. 13 €.

Kombiniert wird das Shampoo mit dem DermoCapillaire KOPFHAUTBERUHIGENDES UREA INTENSIV-TONIKUM. Es wirkt schnell und effektiv gegen trockene, juckende Kopfhaut. Das Shampoo enthält Polidocanol zur Beruhigung der Kopfhaut und zur Linderung des Juckreiz,  sowie Urea für die nachhaltige Feuchtigkeitsversorgung der Kopfhaut. Der Wirkstoff Licochalcone A lindert Irritationen und Rötungen durch Bekämpfung von Mikro-Entzündungen und schafft so ein optimales Umfeld für die gesunde Entwicklung der Haarfasern. 100 ml, ca. 14 €.

Problem: Schuppen

Schuppen sind ein sehr häufiges Kopfhautproblem. Sie kommen in zwei Arten vor. Fettige Schuppen oder seborrhoische Dermatitis treten in Form von öligen und gelblichen Flocken oder Ablagerungen in Erscheinung, die sich auf der Kopfhaut bilden und am Kopf und an den Haaren kleben bleiben. Von trockenen Schuppen spricht man, wenn sich trockene, weiße Hautschüppchen oder Ablagerungen auf der Kopfhaut bilden und vom Kopf und aus den Haaren herabrieseln. Weitere Symptome sind Juckreiz, Rötung sowie eine fettige oder trockene Kopfhaut.

DermoCapillaire ANTI- SCHUPPEN GEL SHAMPOO wurde speziell für die Bedürfnisse der Kopfhaut bei fettigen Schuppen und seborrhoischer Dermatitis entwickelt. Bekämpft Malassezia furfur-Hefepilze, eine der häufigsten Ursachen von Kopfhautschuppen, mit einem innovativen Wirkstoff-Duo: Pirocton Olamin drosselt die Energieproduktion im Inneren der Hefezellen, Climbazol schwächt die Hefezellen von außen, indem es ihre Zellmembran durchlässig macht und damit schädigt. Zudem beruhigt der Wirkstoff Polidocanol die Kopfhaut und lindert Juckreiz. 250 ml, ca. 13 €.

Bei trockenen Schuppen hilft DermoCapillaire ANTI-SCHUPPEN CREME SHAMPOO. Es befreit die Kopfhaut und das Haar von trockenen Schuppen und stellt das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wird her. Es enthält auch das Wirkstoff-Duo: Pirocton Olamin und Climbazol zur Bekämpfung der Malassezia furfur-Hefepilze. 250 ml, ca. 13 €.

Ergänzt werden die beiden Produkte durch das DermoCapillaire ANTI-SCHUPPEN INTENSIV-TONIKUM, das nach Bedarf, bis zu zwei Mal täglich auf der trockenen oder feuchten Kopfhaut anwendet wird. Es wirkt effektiv gegen fettige und trockene Schuppen. Bekämpft Malassezia furfur-Hefepilze, beruhigt die Kopfhaut und lindert Juckreiz. 100 ml, ca. 14 €.

Problem: empfindliche/extrem empfindliche Kopfhaut

Etwa 60% der Frauen und 40% der Männer leiden unter empfindlicher oder extrem empfindlicher Kopfhaut und haben mit Symptomen wie Brennen, Kribbeln, Schmerzen, Jucken und Rötung zu kämpfen. Das Eucerin DermoCapillaire pH5 SHAMPOO reinigt sanft, entfernt Pollen und andere Allergene schonend mit besonders milden Tensiden. Gleichzeitig stabilisiert es den hauteigenen pH-Wert, stärkt den Säureschutzmantel der Haut mit pH5 Citratpuffer und ist frei von Farbstoffen, Silikonen, Parabenen. 250ml, ca. 11 €.

Das Eucerin DermoCapillaire HYPERTOLERANT SHAMPOO ist für extrem irritierte oder gerötete Kopfhaut, bei Allergien, nach oder während speziellen Behandlungen (z. B. nach Strahlentherapie) geeignet. Dank Bisabolol, wirkt es hautberuhigend. Denn der Wirkstoff aus der Kamille ist bekannt für seine hautberuhigenden, anti-entzündlichen und antibakteriellen Eigenschaften. Das Shampoo ist frei von Duftstoffen, Farbstoffen, Silikonen, Parabenen, Paraffinen und (Cocamidopropyl-)Betain. 250ml, ca. 11 €.

 

Interessante Informationen und Tipps zu den Thema gibt uns Frau Dr. med. Anja Miesel, Ärztin in der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Universität zu Lübeck.

Mit welchen Kopfhautproblemen kommen die meisten Patienten zu Ihnen in die Haarsprechstunde?

Die meisten Patienten klagen über Haarausfall, der verschiedene Verteilungsmuster zeigen kann, z.B. diffus oder fleckförmig. Ursachen sind beispielsweise entzündliche Erkrankungen, auch autoimmunologischer Genese, Fehlernährung mit Eisen- oder Ferritinmangel und natürlich auch erblich-hormonell bedingt. Häufig wird Haarausfall von Symptomen wie Schuppenbildung, Juckreiz, Spannungsgefühl oder auch Schmerzen im Bereich der Haarwurzeln (Trichodynie) begleitet. Derartige Symptome treten vor allem im Rahmen eines Exsikkationsekzems (Austrocknungsekzem) auf, welches häufig als Folge von Pflegefehlern entsteht. Spezielle Shampoos können hier Abhilfe schaffen und die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringen. Andere Ursachen für Juckreiz stellen das atopische Kopfhautekzem, das seborrhoische Ekzem oder in seltenen Fällen auch toxische Kontaktreaktionen oder Allergien dar. Bei Verdacht auf eine Allergie, z.B. auf Haarfärbemittel, kann in unserer Klinik ein Epikutantest zur Abklärung erfolgen. Wird keine Ursache für Juckreiz oder Spannungsgefühl gefunden, spricht man von „Pruritus sine materia“.

Wie viel Prozent der Haarprobleme, über die Patienten klagen, gehen in Wirklichkeit auf Kopfhautprobleme zurück?

Symptome wie Juckreiz, Kribbeln oder Spannen sind meist Begleiterscheinungen einer Entzündung oder Austrocknung der Kopfhaut. Hier liegt eine verminderte Talgsekretion zugrunde, welche zu trockenen, spröden Haaren und trockener, schuppiger Kopfhaut führt. Eine andere Ursache kann die Haarwäsche mit stark austrocknenden Shampoos sein, v.a. wenn der Betreffende selbst zu trockener Kopfhaut im Rahmen einer atopischen Veranlagung neigt. Haarausfall wird nur in Ausnahmefällen durch Erkrankungen der Kopfhaut bedingt, so z.B. beim atopischen Kopfhautekzem oder der Psoriasis capitis (Schuppenflechte).

Wie unterscheidet sich die Kopfhaut von der übrigen Körperhaut?

Die Kopfhaut ist deutlich dicker und derber als die Haut des übrigen Körpers und wird deshalb auch als „Kopfhautschwarte“ bezeichnet. Talg- und Schweissdrüsen sowie Haarfollikel stehen mit ca. 100.000 pro Kopf deutlich dichter als an der restlichen Haut. Gerade im Sommer kommt es zu einer vermehrten Schweißneigung in diesem Bereich. All diese Faktoren bedingen ein feucht-warmes Mikroklima, welches einen perfekten Nährboden für Bakterien und Pilze bietet. Darüber hinaus stellen die zahlreichen Haarfollikel eine Art Eintrittspforte dar, so dass aufgetragene Stoffe sehr gut in die Haut eindringen können. Die Pflege dieses Körperbereiches ist also besonders wichtig, gleichzeitig aber auch besonders schwierig, denn die dicht stehenden Haare stellen eine Herausforderung für die Verteilbarkeit und Auswaschbarkeit eines Shampoos dar. Dieses sollte eine gute Fettlöskraft besitzen, aber gleichzeitig nicht austrocknen.

Nehmen Kopfhautprobleme zu? Wenn ja, warum?

Stresszustände in Alltag und Beruf nehmen in unserer schnelllebigen Zeit zu. Überempfindlichkeiten und Allergien, die mit dem atopischen Ekzem einhergehen, treten häufiger auf, so dass in diesem Zusammenhang auch eine Zunahme der Kopfhautprobleme denkbar ist. Die Kopfhaut reagiert besonders empfindlich, so dass häufig Symptome wie Juckreiz isoliert an der Kopfhaut auftreten.

Weshalb ist es so schwierig, Kopfhautprobleme in den Griff zu bekommen?

Das Auftragen und Verteilen von Pflegeprodukten ist auf der Kopfhaut aufgrund der hohen Dichte von Terminalhaaren besonders schwierig. Auf die übrige Körperhaut tragen wir bei Irritation, Trockenheit oder Erkrankungen Cremes oder Salben mit hohem Fettgehalt, rehydratisierenden Inhaltsstoffen oder einem medizinischen Wirkstoff auf. Auf der Kopfhaut ist dies auch aus kosmetischen Gründen nicht möglich, da die Haare nicht fettig erscheinen sollen. Stattdessen werden meist Shampoos angewendet, die aber mit durchschnittlich 30 Sekunden eine viel zu kurze Kontaktzeit mit der Haut haben (sogenannte „Rinse-off“-Produkte), um ihre Wirkung entfalten zu können. „Leave-on“-Produkte wie z.B. Haartonics verbleiben dagegen auf der Kopfhaut und werden nicht ausgespült, so dass die Kontaktzeit wesentlich länger ist und Wirkstoffe somit besser in die Haut penetrieren können.

Wie viel Prozent der Kopfhautprobleme sind anlagebedingt und wie viel Prozent gehen auf Pflegefehler zurück?

Anlagebedingte Kopfhauterkrankungen stellen z.B. das atopische Ekzem oder die Psoriasis capitis (Schuppenflechte) dar. Etwa ein Drittel der Patienten unserer Haarsprechstunde leiden an konstitutionell trockener Kopfhaut, die unter anderem auch durch die oben genannten Erkrankungen bedingt wird.

Welche Pflegefehler können hinter gereizter, trockener, irritierter Kopfhaut stecken?

Die Verwendung eines für den Hauttyp nicht geeigneten Shampoos stellt eine häufige Ursache dar. Inhaltsstoffe wie Emulgatoren, Alkohol, fettbindende bzw. fettlösende Substanzen sowie allergene und irritative Stoffe können stark austrocknend wirken. Bei sehr trockener Kopfhaut kann das Waschen der Haare nur jeden zweiten Tag vor Austrocknung schützen.

Wie solle man Shampoos anwenden, damit sie ihre Wirkung voll entfalten können?

Wird ein Shampoo mit einem Wirkstoff verwendet (sogenanntes Wirkshampoo), sollte eine Einwirkzeit von 2 Minuten eingehalten werden, damit es seine Wirkung entfalten kann. In dieser Zeit kann man z.B. gut den Rest des Körpers einseifen. Waschshampoos ohne Wirkstoff sollen dagegen lediglich Haar und Kopfhaut reinigen und können darum sofort ausgespült werden. Bei beiden Shampoos sollte auf gutes Auswaschen mit ausreichend, nicht zu heißem Wasser geachtet werden. Manchmal werden Wirkshampoos zu häufig und auch nach eingetretener Wirkung weiterhin angewendet, so dass die Wirkung möglicherweise über das Ziel hinaus schießt und es dann zu Nebenwirkungen kommt. Empfehlenswert ist hier eine sequenzielle Anwendung.

Welche Tipps haben Sie für eine gesunde Kopfhaut?

Haarreinigungs- und –pflegeprodukte sollten nicht zu häufig gewechselt werden. Wichtig ist, ein adäquates Haarpflegeprodukt zu finden und dann dabei zu bleiben. Hierbei kann der Friseur behilflich sein oder in schwierigen Fällen der dermatologische Haarexperte konsultiert werden. Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen. So sollten vor allem Frauen auf eine eisenreiche Ernährung achten, um einem Eisen- oder Ferritinmangel vorzubeugen.

(Advertorial)

Bilder: Eucerin



Veröffentlicht am
5. Oktober 2012



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