Haarpflege-Guide: So wird strapaziertes Winterhaar wieder fit

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Einige kalte Monate hat unser Haar schon hinter sich, ein paar Wochen bis zum Frühling liegen noch vor ihm. Aber es ist stumpf, matt, strapaziert, brüchig und wenig geschmeidig. Woran liegt’s? An Wollmützen, Heizungsluft, klirrender Kälte und Vitaminmangel. Es ist nun an der Zeit, das Winterhaar auf den Frühling vorzubereiten. Wir wissen, wie es klappt, und geben Euch ein paar Tipps.
Sprödes und brüchiges Haar? Statt wilder Mähne eine schlappe Friese auf dem Kopf? Kaputte Spitzen und juckende Kopfhaut? Was kann das wohl sein? Ganz klar: Haare im Winter. Aber wie entstehen solche Problemchen? Zum Beispiel durch das Tragen von Mützen. Die Wolle reibt auf der Kopfhaut und scheuert am Haar, das raut die Schuppenschicht auf, was die Haare spröde und brüchig macht. Auch durch häufiges heißes Föhnen kann die Schuppenschicht geschädigt werden. Warme und besonders trockene Heizungsluft lässt die Haare fliegen (sehr lästig bei feinem Haar) und wer eh schon trockenes Haar hat und durch Färbung/Blondierung strapaziert, dessen Haar wird stumpf, matt und fahl.
Diese Schwierigkeiten haben übrigens sehr viele Frauen – wie eine Umfrage von Beauty Track 2012 in Deutschland ergab. Es wurden 1.181 Frauen mit trockenem Haar zu ihrem Haar im Winter befragt. Die Ergebnisse: 7 von 10 Frauen geben an, Probleme mit ihrer Kopfhaut zu haben, 34% der Frauen haben sprödes Haar, 30% klagen über stumpfes Haar und 33,3% haben trockene Spitzen. Damit das Haar nicht an Glanz und Geschmeidigkeit verliert, bedarf es einer besonderen Fürsorge und Pflege.

Shampoo: Am besten aus dem Friseursalon

Bei der enormen Auswahl am Shampoo-Regal ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten und das richtige Produkt für sich zu finden. Um das Ganze abzukürzen, möchte ich Euch raten, in ein Friseurshampoo zu investieren. Ja, es kostet ein paar Euro mehr, aber dafür ist es äußerst ergiebig (Ihr habt also länger etwas davon) und auch die Inhaltsstoffe sind oftmals wertiger. Lasst Euch im Salon beraten. Aveda, L‘Oreal, Kerastase, Marlies Möller u.v.m. haben eigene Salons, in denen ihr nicht Kunde sein müsst, um ein Shampoo zu kaufen. Wichtig ist, dass wenig bis keine weichmachenden Silikone im Shampoo enthalten sind, auch Sulfate sollten dem Haar fern bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft „Öko-Haarpflege“ von Ferry’s for Hair oder Yarok, die weitgehend auf Chemikalien verzichten.

Meine Top 3 Pflegeserien

SHU Uemura Ultimate Remedy Conditioner

„Ultimate Remedy“ von Shu Uemura: rekonstruierende Haarpflegelinie für stark geschädigtes Haar. Durch Ceramide und Lotusextrakt wird die Haarstruktur von innen heraus aufgebaut und von außen gepflegt und geschützt. 250ml, ca. 35 €.

Matrix Biolage-Advanced-Fiberstrong

„Biolage Advanced Fiberstrong“ von Matrix: wiederaufbauende, intensive Pflegeserie stellt die Feuchtigkeits- und Proteinbalance des Haares wieder her. Repariert geschädigte Haarfasern. 200ml, 15 €.

Lush Fairly Traded Honey

„Fairly Traded Honey“ von Lush: Mehr als die Hälfte des Shampoos besteht aus Fair Trade-Honig, welcher Feuchtigkeit spendet, sowie Glanz und Volumen schenkt. Es eignet sich für alle Haartypen, besonders aber für trockenes und strapaziertes Haar. 500ml, 46 €.

Öl fürs Haar: Trendy Hilfe für gesunden Glanz

Haar Öl

Besonders „in“ sind aktuell Haar-Öle, die ausgesprochen intensiv pflegen. Sie sind die richtige Wahl für trockenes, strapaziertes und stumpfes Haar, denn sie reparieren Schädigungen und verleihen Glanz. Das „Diamond Oil Haar-Öl“ von Redken ist ein Treatment ohne Silikone mit wertvollen Ölen. Es dringt tief in alle Schichten des Haares ein und verleiht ihm Glanz. 100ml, 36 €.

Das luxuriöse Haaröl von der französischen Marke Diptyque ist für alle Haar-und Hauttypen konzipiert.“Voile Satin“ verwöhnt Haut und Haare mit seiner leichten, seidigen Textur und feinem Jasmin-Duft. Avocado-Öl und verfeinertes Urucum-Öl pflegen das Haar mit ihren feuchtigkeitsspendenden, nährenden und regenerierenden Eigenschaften. Jasmin, Ylang-Ylang und Safran verleihen dem Öl seinen warmen, süßlich-würzigen Duft. 100ml, 48 €.

Auch Nuxe aus Paris setzt auf ein Öl, das für Haut und Haar eine Wohltat ist: „Huile Prodigieuse“. Mit Inhaltsstoffen, die zu 98,1% natürlichen Ursprungs sind, ist dieses Trocken-Öl eine innovative Kombination aus 30% wertvollen Pflanzenölen und Vitamin E zum Nähren, Reparieren und Geschmeidigmachen von Gesicht, Körper und Haaren. Mit seiner neuartigen Konzentration aus sechs wertvollen Ölen (Borretsch, Johanniskraut, Süßmandel, Kamelie, Nuss, Macadamia) und Vitamin E schenkt es dem Haar schnell und unkompliziert schimmernden Glanz. 50ml, 33 €.

Ebenso schafft das Öl von Aveda Abhilfe bei sprödem Haar. Buriti-Öl aus Brasilien, dass aus der Buriti-Palme gewonnen wird und reichhaltig Feuchtigkeit liefert, ist Hauptinhaltsstoff des neuen „Dry Remedy Daily Moisturizing Oil“. Das innovative Leave-In Haaröl, das zu 99,9% aus natürlichen Inhaltsstoffen wie dem Buriti-Öl besteht, dringt in das Haar ein, versorgt es täglich mit Feuchtigkeit und macht es glänzend und geschmeidig. Das Ergebnis: Der Feuchtigkeitsgehalt des Haares wird sofort um 41% erhöht. Dadurch wird das Haar optimal gepflegt und genährt, ohne einen fettigen Glanz zu erhalten.  30ml, 38 €.

Tipps für Ladies mit feinem Haar: Vielleicht haben manche von Euch schon ein Haaröl ausprobiert und waren damit nicht zufrieden. Das könnte an der Anwendung liegen. Darum ein kleiner Rat: Gebt ein bis zwei Tropfen des Öls Eurer Wahl in die Hände, verreibt es und massiert es dann nur in die Spitzen und die untere Hälfte der Haarlängen.

Kuren & Masken: Intensive Pflege für Geschmeidigkeit

Hair Repair Treatment Serge Normant

Frauen mit Lockenmähne oder dichtem Haar haben oftmals das Problem, dass sich die Haare im Winter statisch aufladen und/oder verknoten, wenn Mützen getragen werden. Auch bei nassem Haar kommt es öfter zu Knötchenbildung. Wie das nervt! Intensiv-Kuren helfen gegen kaum zu bändigendes Haar. Zum Beispiel die Kur „Meta Morphosis Hair Repair Treatment“ von Serge Normant. Die Kur ist speziell für trockenes, sprödes Haar, das Kälte ausgesetzt ist, gedacht. Sie ist mit einer exotischen Mischung aus marokkanischem Vulkanlehm und Zedernrinden-Extrakt angereichert. 200ml, 70 €.

Für feines strapaziertes Haar ist die „Weightless Hydrating Mask“ von Moroccanoil (250ml, circa 35 €) ideal: Mit einer Einwirkzeit von fünf bis sieben Minuten stellt es die Elastizität der Haare wieder her und spendet Feuchtigkeit für mehr Glanz. Das gleiche Ergebnis erzielt auch die neue „Real Control Intense Renewal“-Maske von Redken (250ml, 24 €).

Serum: Schnelle Hilfe bei fliegenden Haaren

less is more rosenserum

Potionizer L’Oréal

Wer kennt es nicht? Im Winter gehen die Haare fliegen – und immer genau dann, wenn man es so gar nicht gebrauchen kann, wie z.B. beim Meeting im Büro. Kein Wunder, denn die trockene Heizungsluft ist schuld am Frizz. Was hilft: ein wenig Haaröl auf die Handflächen geben und dann im Haar verteilen (z.B. Less ist More Rosenserum, 30 ml, ca. 30 €). Oder auch ein leichtes Spray – gut für dünnes Haar – auf die Längen sprühen wie der „Potionizer“ von L’Oréal (250ml, 11€). Das Spray ist ein Alleskönner: Es verbessert die Kämmbarkeit der Haare und bändigt zwischendurch elektrisierte Haarsträhnen. Prima sind auch die Anti-Frizz-Produkte von John Frieda, der diesem Winterproblem eine ganze Pflegeserie gewidmet hat. Noch ein Tipp von uns: keine Plastikbürsten oder Kämme verwenden. Die laden das Haar noch stärker auf. Besser: Holzbürsten und Holzkämme, z.B. von Redecker.

Zum Schluss noch ein paar Pflegetipps in Kürze:

– Kopfhautmassage fördert die Durchblutung
– Föhne mit Ionen-Technologie sind schonender fürs Haar
– Gesunde Ernährung mit Vitamin D, Eisen, Kupfer, Zink und Proteinen. Diese könnt Ihr über das Essen von Milchprodukten, Vollkorn-Brot, Fleisch und Obst zu Euch nehmen.
– Wenn Ihr das Haar mit dem Handtuch trocknet: Nicht reiben, sondern sanft die Nässe herausdrücken
– Vor dem Föhnen Hitzeschutz auftragen

Aufmacher: Goldwell Kerasilk/ Freisteller: PR

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