Kleine Fluchten: Hypoxi

Hyproxi

So, los geht’s! Angekündigt hatte ich es ja bereits. Der erste Hypoxi-Termin ist da! Ich bin aufgeregt. Ab heute geht es der Cellulite an den Kragen. Großartig! An meinen Beinen und am Po sah man die Dellen seit dem Winter leider stärker, als es noch letzten Sommer der Fall war. Und auch da sah das Ganze schon nicht rosig aus. Jetzt gehe ich das Problem aktiv an. Und ich verspreche mir viel von Hypoxi!

Im Studio ist viel los. Alle drei Räder sind besetzt. Wie gut, dass ich zur Entspannung erst mal einen Termin für die HD-Comfort-Liege habe. So macht „Workout“ Spaß! Daliegen, relaxen und 20 Minuten verschnaufen.Auf der Liege werden Beine, Po und Bauch mit Über- und Unterdruck massiert, um so das Bindegewebe zu regenerieren und aktivieren. Dafür muss ich erst mal in einen Anzug schlüpfen, der irgendwie so aussieht wie ein riesiger Taucheranzug. Und er ist echt schwer und sperrig: Vier Kilo, wir haben ihn gewogen! Um hineinzukommen, muss mir Beatrix, mein Coach, jedes Mal helfen.

Erst die Beine, dann die Arme und zum Schluss der Kopf, danach wird er auf dem Rücken mit einem Reißverschluss verschlossen und anschließend wird noch eine Manschette um den Hals gelegt, damit keine Luft entweicht. Fertig präpariert geht es nun auf die Liege. Auf den Rücken legen und dann werden die Schläuche zur Luftregulierung angeschlossen.Zuerst wird die Luft abgepumpt, bis sich ein Vakuum gebildet hat. Jetzt liegt der Anzug ganz eng an. Platzangst darf man hier nicht haben, aber man fühlt sich auf einmal ganz schlank. Super! Dann werden die anderen Schläuche angebracht. Durch sie wird Luft an- und abgepumpt. Ahhh! Lustig. Das kribbelt! Die Luftkammern werden in regelmäßigen Abständen ab- und aufgepumpt, so kommt der Massageeffekt zustande. Ich fühle mich etwas eingeengt, habe aber auch das Empfinden, dass etwas passiert und die Cellulite wegmassiert wird. Nach Ablauf der Zeit habe ich überall dort, wo die Luftkammern waren, kleine rote Abdrücke. Freaky.

Direkt im Anschluss geht es auf den Fahrrad-Ergometer. Lockeres Fahrrad fahren mit Unter- und Überdruck in einer kleinen Kabine. Nachdem ich durch eine breite Neopren-Schürze geschlüpft bin, die fest auf den Hüften sitzt, klettere ich in die Mini-Kammer. Diese wird fest verschlossen, damit sich im Wechsel Unter- und Überdruck bilden können. Jetzt fahre ich 30 Minuten bei gemäßigtem Tempo. Anstrengen darf ich mich nicht zur sehr und auch der Puls darf nicht zu hoch sein, damit die Methode effektiv wirkt. Während der Zeit auf dem Rad kann ich easy eine Zeitschrift lesen. Das gefällt mir.

Das ganze Prozedere mache ich nun im nächsten Monat drei Mal pro Woche. Das ist wichtig, damit die Cellulite regelmäßig bearbeitet werden kann. Wer sich für Hypoxi entscheidet, dem sollte bewusst sein, dass er drei Einheiten die Woche einplanen muss, nach dem Training keine Kohlehydrate mehr essen darf, etwa vier Stunden zwischen jeder der drei täglichen Mahlzeiten liegen sollten und man sich gesund und leicht ernährt.

Gar nicht so leicht, das mit seinem Alltag zu verbinden. Aber wer will, schafft es auch. Schließlich weiß man, für was man es durchzieht: schlanke Beine und einen knackigen Po! Und schon nach wenigen Behandlungen merke ich, wie meine Haut ganz soft wird und die Dellen schon etwas nachlassen. Wow! Happy!

Das spornt an! Und ich bin schon sehr auf das Endergebnis gespannt. Ihr auch? Dann schaut nächste Woche wieder rein, denn dann gibt es den Abschlussbericht!

Bild: Hypoxi

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