Mit Düften dekorieren

Beautydelicious

Vielleicht ist es so eine Art Beautyjournalisten Ding?! Ich bin überdurchschnittlich oft von Parfums umgeben. Das bringt der Beruf mit sich. Deshalb ist für mich ein Parfum mehr als nur ein olfaktorisches Accessoire, um den eigenen Stil zu ergänzen, sondern auch Dekoration, um das Büro oder die Wohnung zu verschönern und Highlights für das Auge zu setzen.

Wobei ich mich erinnern kann, dass mein erster Duft nicht im Bad, sondern in meinem Kinderzimmer stand. Ich weiß, dass vielen Frauen in meinem Alter jetzt ein Lächeln über das Gesicht huscht, weil sie den nämlich auch hatten. Die Rede ist von My Melodie. Habe ich mich erwachsen gefühlt, als er in der Ecke stand, auf einem Tablette von Leonardo, mit den passenden Joy Longdrink-Gläser in Pink mit Rührstab mit einer angedeuteten Wolke am Ende. Der Duft musste allerdings weichen, als Lou Lou von Cacharel auf den Markt kam. Irgendwann war ich dann zu alt für so eine Zimmerdekoration und meine Parfums wanderten ins Bad auf die Glasablage.

Dort blieben sie auch, bis ich mit dem Homeoffice anfing und die Düfte nach Hause geschickt worden. Zu Anfang wurden die Flakons ordentlich in den Schrank verstaut, so wie ich es aus meiner Zeit als Redakteurin bei den Zeitschriften gelernt hatte. Aber nach kurzer Zeit hatte ich Platzmangel und bis auf die Küche, standen in allen Zimmer Düfte. Allerdings nicht liebevoll dekoriert. Am Ende hatte ich das Gefühl, ich würde bei Douglas wohnen. Der Umzug aus mein Homeoffice in mein jetziges Büro war ein Segen und ich war sehr darauf bedacht, dass sich nichts mehr in der Wohnung ansammelt.

Aber wie oft ertappe ich mich dabei, wie ich Dinge mit nach Hause nehme, weil ich sie so schön finde. Sei es Lippenstift, Nagellack oder eben auch schöne Flakons. Das geht so lange gut, bis ich wieder eine Rappel bekomme und die Sachen wieder ins Büro mitnehme. Ich habe noch nicht die optimale Lösung gefunden, aber ich arbeite daran. Und in der Zwischenzeit, dekoriere ich die Düfte eben im Wohnzimmer. Oder im Schlafzimmer oder im Esszimmer. Ein Plätzchen findet sich immer.

L‘Automne von L’Artisan Parfumeur weckt die Erinnerung an einen ausgedehnten Herbstspaziergang, wenn Blätter und Nüsse auf der feuchten Erde liegen. Ergänzt wird der Duft durch Nuancen von Lavendel, Kastanien, Karamell und herbe Schwarzer Johannisbeere. Zeder und ein Akkord aus Flechten sorgen für ein wohliges Gefühl. 200g, ca. 70 Euro.

Chloé Eau de Toilette ist die leichtere und frischer Interpretation von Chloe Eau de Parfum. Wer Noten von Mandarine und Melone mag, wird den Duft mögen. Freesien und Rose, gepaart mit Sandelholz und Iris bilden die Basis. 50ml, ca. 65 Euro.

Der Flakon von Place Vendôme White Gold soll an die frostig-glitzernden Kopfsteinpflaster am Place Vendôme No. 26, dem Firmensitz von Boucheron, erinnern, wenn die morgendliche Sonne sie im Wintern anstrahlt. Die Limited Edition enthält Noten von Williamsbirnensaft, Bergamotte, Pink Pepper, Jasmin, weißen Pfingstrosenblüten und Granatapfel. Vanille, Sandelholz und Zedernholz runden den Duft ab. Eau de Parfum, 100ml, ca. 95 Euro.

Gardénia Jour d’Hermès Serie von Hermès ist Gardenie pur. Gepaart mit Nuancen von Rose, Tuberose und Jasmin. Es ist ein Duft, der für mich Leichtigkeit, Sinnlichkeit, Sommer und duftende Blumenbouquets verkörpert. Eau de Parfum, 50ml, ca. 90 Euro.

St. Germain ist ein hochwertiger Holunderblüten-Likör aus Frankreich. Handverlesen kommt er ohne künstliche Zusatzstoffe aus. Mit ihm lassen sich nicht nur gute Cocktails kreieren, die Flasche macht sich auch hervorragend als Living Dekoration. 700ml, ca. 30 Euro.

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