Morgenroutine – für den besseren Start in den Tag

Asmona_Logan_Morgenroutine

Bild: Leila Ivarsson

Meine Morgenroutine beginnt lange, bevor ich überhaupt aufgestanden bin – nämlich bereits am Abend davor, indem ich alles vorbereite, was ich für meinen guten Start in den Tag brauche. Das wären u. a. zwei Gläser warmes Wasser, um meinen Stoffwechsel und meine Verdauung anzuregen. Diesen Tipp bekam ich vor Jahren von einem ayurvedischen Arzt. Dafür koche ich 400 ml Wasser auf und fülle es in eine kleine Thermoskanne. Meine ist von Klean Kanteen, weil sie wirklich isoliert und das Wasser morgens noch warm ist. Meine zwei bis drei Tassen Tee am Morgen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Also wird der Tee schon in das Teesieb gefüllt und dieses wird in der Teekanne platziert, genauso wie das Teelicht im Stövchen. Ich nutze seit Jahren nur noch lose Teelichter mit entsprechenden Glasbehältern – der Umwelt zuliebe! Neben der Teekanne stehen zudem die Supplements bereit sowie eine 0,75-Liter-Flasche Wasser, die ich bis 14 Uhr getrunken habe möchte. Und nicht zu vergessen das Kokosöl. Früher habe ich es immer belächelt, wenn mein Opa kurz vor dem Zubettgehen den Frühstückstisch gedeckt hat. Mittlerweile verstehe ich ihn und habe erkannt, wie viel unnötigen Stress dem Morgen genommen wird, wenn man gut vorbereitet ist.

Wenn der Wecker zwischen 5.30 und 6.00 Uhr klingelt – ja, ich bin mittlerweile von der Party-Nachteule zur Frühaufsteherin mutiert –, massiere ich als Erstes fünf Minuten lang mit geschlossener Faust ganz sanft mit kreisenden Bewegungen meinen Bauch. Der Darm muss nämlich auch langsam wach werden und das gelingt mit dieser Methode ganz behutsam. Danke Dr. Witasek für diesen hilfreichen Tipp. Er hat mich damals darauf aufmerksam gemacht, als ich zum ersten Mal mit dem Thema F.X.Mayr in Berührung kam. Nach dieser Massage setze ich mich aufrecht ins Bett, um meinen Körper etwas zu stretchen und anschießend mein Lymphsystem im Gesicht in Schwung zu bringen und etwas für meine Augenlider zu tun. Wenn ich dann noch Zeit habe, gibt es eine kleine Yogaeinheit im Bett und/oder eine kleine Meditation. Anschließend geht es in die Küche, um das Teewasser aufzusetzen. Die Wartezeit nutze ich, um mit dem 20-minütigen Ölziehen zu beginnen.

In der ayurvedischen Heilkunde wird das Ölziehen eingesetzt, um den Mundraum zu entgiften und die Zähne, das Zahnfleisch und den Kiefer zu stärken. Es dient darüber hinaus auch der Bekämpfung von Mundgeruch, Zahnfleischbluten und Mundtrockenheit. Ich nutze dafür das oben erwähnte Bio-Kokosöl. Das wird schnell flüssig im Mund, wenn man mit dem Hin- und Herspülen beginnt. Wichtig beim Ölziehen ist, dass das Öl in Bewegung gehalten wird. Natürlich kann man auch mal eine Pause einlegen. Gerade dann, wenn sich ein Muskelkrampf anbahnt, weil man das Ganze zu verkrampft durchführt. Achtung: Bitte mit dem Öl niemals gurgeln und es auch keinesfalls schlucken! Wer möchte schon die gelösten Bakterien und Gifte wieder im Körper haben?! Nach 20 Minuten entsorge ich die Flüssigkeit direkt in den Mülleimer, spüle den Mund mehrmals mit warmem Wasser aus und spucke die Flüssigkeit dabei jedes Mal aus. Danach werden die Zähne und die Zunge gründlich geputzt. Anschließend trinke ich in Ruhe die zwei Gläser warmes Wasser, gehe unter die Dusche und genieße meine erste Tasse Tee, bevor ich mich an den Schreibtisch setze.

Diese Morgenroutine hört sich erst einmal sehr zeitintensiv und nach viel Arbeit an. Die Umstellung war anfangs tatsächlich eine Herausforderung und ich musste mich auch von Zeit zu Zeit überwinden, die nötige Disziplin aufzubringen. Aber mittlerweile hat diese Routine einen so festen Platz in meinem Alltag, dass ich sie nicht missen möchte. Der Start in den Tag ist auf diese Weise einfach viel entspannter für mich.

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Veröffentlicht am
4. März 2021



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