Ich bin kein Stereotyp

Asmona_Logan

Limitierung ist etwas, das ich öfters erlebe, wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde. Ist mein Gegenüber der Meinung, Mode und Beauty seien etwas, mit dem man sich nicht ernsthaft beschäftigen kann, dann wird meine Antwort schon mal gerne mit einem milden Lächeln und einem Aha quittiert. Die Fortsetzung eines Gesprächs hat sich dann des Öfteren erübrigt. Schade. Aber nicht für mich, sondern für die Person, die mich als oberflächlich abstempelt, denn ich habe darüber hinaus viel mehr Interessen.

Vielleicht hätten wir uns über Umweltschutz und Nachhaltigkeit unterhalten können. Themen, die mir sehr am Herzen liegen, auch und gerade weil ich mich täglich mit Mode und Beauty beschäftige. Vielleicht hätten wir uns auch über Geschichte und Kunst austauschen können. Beides gehörte während meiner Schulzeit zu meinen Lieblingsfächern.

Möglicherweise hätte ich ihr auch Kochtipps geben können. Mache ich nämlich auch gerne. Oder wir hätten uns über Politik und Wirtschaft ausgetauscht. Das Manager Magazin und Die Zeit liegen auf dem gleichen Stapel wie die Vogue, die Happinez und Wohllebens Welt. Gespräche, die an der Oberfläche kratzen, kann man mit mir auch über Spiritualität und ganzheitliche Gesundheit führen.

Letztlich limitieren Menschen, die so über mich und eben auch über andere urteilen, sich selbst, wenn sie andere aufgrund von Aussehen und Beruf stereotypisieren. Und manchmal limitiert man sich auch deshalb selbst! Wie oft leben wir Stereotypen, weil wir es so gelernt haben und es von uns erwartet wird. Weil wir anderen gefallen und dazugehören wollen. Dadurch verpassen wir so viele schöne Möglichkeiten sowie Erfahrungen und leben nicht unser ganzheitliches Ich.

Deshalb müssen wir uns selbst in regelmäßigen Abständen wachrütteln, uns hinterfragen, in uns hineinhören. Wir sind so vieles und noch viel mehr. Also macht Euch frei! Lebt und zelebriert es, anders und vielseitig zu sein. Interessen zu haben, die auf den ersten Blick vielleicht nicht zusammenpassen, möglicherweise konträr zueinander sind. Limitiert Euch nicht selbst. Dafür gibt es viel zu spannende Dinge im Leben. Es ist nicht immer leicht, gegen den Strom zu schwimmen. Aber es macht Spaß und schenkt Euch eines der schönsten Dinge, die man im Leben haben kann: Freiheit!

Dieser Beitrag enthält werbliche Inhalte in Form von Markenerwähnung und Verlinkungen.

Outfit: Marina Rinaldi / Sneaker: Veja / Ohrringe: Swarovski

Bild: Leila Ivarsson

Location: Speisebar im 25hours Hotel Hamburg Number One



Veröffentlicht am
14. Juni 2019



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