Mahlenbrey Öl auf meiner Haut

Was spricht eigentlich genau gegen Hautöle? Och nöö. Die sind immer so schmierig auf der Haut und versauen womöglich noch die Klamotten. Ich will doch nicht aussehen, als ob ich mit einer Fritteuse getanzt hätte. Und dann dieses anstrengende Prozedere: Auf die duschnasse Haut auftragen, während man frierend im Bad steht, alles volltropft. So gar nicht Wellness. Und dann soll es doch oft gar nicht Fett sein, was die Haut braucht, sondern Feuchtigkeit. Hmm schon klar. Denkste. Stimmt nämlich gar nicht. Öle waren immer schon die Pflege, auf die jene, die sie sich leisten konnten, geschworen haben. Wieso sollen sie also plötzlich schlecht sein? Aha. Wegen der industriellen Verarbeitung, mittels der haufenweise Zusatzstoffe reingepumpt werden, während das Gute mit billigem Öl, im Sinne der Ertragserhöhung, verpanscht wird. Reine Öle sind dabei im Gegenteil eine äußerst wirksame und ökologische weil natürliche Alternative zur Creme. Sie kommt nämlich ohne Konservierungsstoffe aus, denn Keime brauchen Wasser zum Leben, das im Öl eh nichts zu suchen hat. Und frisches Öl bringt seine Zusatzstoffe schon mit, denn die eigenen sogenannten Ölbegleitstoffe (Aromastoffe, Spurenelemente, und Vitamine etc.) sind ja noch drin. Und diese Wassermischerei braucht man auch nicht, denn reine Körperöle werden auch ohne Emulsion fein und schnell von der Haut aufgenommen. Ok. Gut. Verstanden. Körperöl ist prima, solange es höchste Qualität hat, rein und am besten kalt gepresst ist. Und wo bekommt man so was? Na aus Freiburg von der Firma mahlenbrey, genannt nach der Gründerin Brigitte Mahlenbrey. Die hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, nur beste Ölqualitäten rund um den Globus aufzuspüren und für faire Preise vom Bauern zu beziehen, um sie dann in ansehnlichen Metallflaschen mit Sparpumpen nicht nur urban, sondern auch schonend für den Inhalt zu verpacken. Erhältlich sind verschiedene Öle, von Olive und Mandel bis Babassu und Jojoba. Mein Favorit ist das Hanföl. Zum einen, weil ich ein großer Fan der urtümlichen hiesigen Nutzpflanze bin, deren superökologische Eigenschaften wegen seines zwielichtigen Bruders, dem Cannabis, gepflegt unter den Teppich gekehrt wurden. Hanf ist nämlich aufgrund seiner Carabinoide schädlingsfrei und wächst wie Unkraut selbst bei suboptimalen Bedingungen. Zum Anderen ist es als Öl ein Garant für superweiche Haut, wobei man duftet, als ob man die Nacht in einem Tiroler Heuschober verbracht hätte. Wem das Bild nicht gefällt, kann sich wahlweise einen Sommertag mit Picknick und Baldgerei auf einer Wildblumenwiese in Südfrankreich vorstellen. Irgendwie verwegen, oder? Ca. 17 €.

Text: Fredericke Winkler/ Bild: PR



Veröffentlicht am
22. März 2013



Kommentare

  • Ach, Hautöle sind was Tolles. Danke für diesen schönen Blogpost. Das Hanföl klingt gut. Ich mag auch die Philosophie, die bei Mahlenbrey dahinter steht. Da merkt man doch, dass sich da jemand Gedanken macht. Das ist mir sympathisch.

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