Kräftetanken im Naturhotel Lüsnerhof, Südtirol

Naturhotel Lüsnerhof

Bild: PR/Lüsnerhof

Ein Hotel auf 1.100 m Höhe, mitten in der Natur, umgeben von Bergen, Nadelwäldern und Almwiesen. Genau das, was die durch Corona angegriffene Seele jetzt benötigt und ab dem 10. Juni ist es wieder geöffnet. Der Lüsnerhof der Familie Hinteregger liegt im Lüsnertal am Eingang der Dolomiten. Es ist der ideale Ort für Bergliebhaber. Für mich, die immer das Meer vorziehen würde, war es am Anfang eine Herausforderung, ringsherum NUR Berge zu sehen. Die ersten Stunden hatte ich mit Beklemmungsgefühlen zu kämpfen und wollte eigentlich schon wieder abreisen. Aber solchen Gefühlen sollte man sich stellen, um sie zu überwinden, sonst verpasst man vieles im Leben.

Bild: PR/Lüsnerhof

Und ich hätte nicht nur fantastisches Essen aus natürlich-biologischen und regionalen Produkten, frische Bergluft, leckeres Quellwasser von der Lüsner Alm und einen erholsamen Schlaf versäumt, sondern auch das großartige Wellnessangebot mit einem Badehaus ganz aus Zirbelholz. Die Verwendung von Zirbelholz reiht sich in das Konzept ein, die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer als Grundlage für das Haus zu nutzen, und so die Kraftquellen der Natur nicht nur im Außen erlebbar zu machen, sondern auch in den Räumen, auf den Zimmern und im gesamten Spabereich.

Zimmer Lüsnerhof Südtirol

Bild: PR/Lüsnerhof

Und der bietet ein umfangreiches Angebot an Erholungsmöglichkeiten. Windgeschützt in sonniger Südlage lädt der Naturbadeteich im Alpingarten zum Schwimmen ein, mit anschließendem Päuschen auf der Liege im Wellnessgarten. Ein paar Schritte davon entfernt steht das vierstöckige Badehaus „Quarzit“, welches sich an der Heil-Philosophie der Vorfahren der Familie Hinteregger, der Bergdoktorenfamilie Ragginer, orientiert. Denn bereits im 18. Jahrhundert schwor diese Familie auf Behandlungen mit warmer Luft und Zirbelkieferdampf und auf das anschließende Abkühlen mit frischem Wasser.

Badehaus Lüsnerhof

Bild: PR/Lüsnerhof

Das Badehaus beherbergt u.a. das Soleschwebebecken in der Dolomitengrotte, in dem man sich in einer 15-prozentigen Salzlösung schwerelos treiben lassen und bei Unterwassermusik herrlich entspannen kann. So ein Bad lindert auch Hautprobleme, Muskel- und Gelenkbeschwerden und wirkt gegen Infektionen und Erkältungen. Die Gradieranlage ist der ideale Ort, um nach dem Solebad zu relaxen, dafür sorgen die Essenzen aus Bergsole und Fichte. Wer etwas für seine Lunge tun möchte, der wird das auf 45°C erwärmte Zirbenbad und den frischen Dampf der Zirben genießen. Dieses ist aber auch eine Wohltat für die Gelenke.

Behandlungskabine Lüsnerhof

Bild: PR/Lüsnerhof

Soleschwebebecken Lüsnerhof

Bild: PR/Lüsnerhof

Sehr zu empfehlen sind die Schwebeliegen vor dem offenen Kamin mit Blick auf die Natur. Wenn man es sich hier drin einmal bequem gemacht hat, ist es schwer, wieder aufzustehen! Stunden kann man auch im Ledersessel oder auf der Ruheliege in der Teestube verbringen. Ganztägig werden Tees, Säfte, Schnäpse, frisches Obst, Gemüse und getrocknete Früchte angeboten, garniert mit einer gut bestücken Bibliothek. Wer schon mal vor Ort ist, sollte das Badehaus-Ritual vollziehen. Es dauert etwa zwei bis drei Stunden und besteht aus fünf Schritten:

1. Einreiben mit dem hausgemachten Kräuterhydrolat (Dampfdestillat) in der Kräuterbrennerei.
2.Aufwärmen im Dampfbad: Die heilkundigen Ragginer schworen bereits vor Jahrhunderten auf das sanfte Erhitzen mit warmer Luft und Zirbelkieferdampf.
3. Floaten und Aquawellness in der Soleschwebegrotte für 45 Minuten.
4. Teepause oder Erfrischung mit Granderwasser und Obst in der Kräuterbrennerei.
5. Nachruhen auf der Kuschelalm, in der Gradieranlage oder – in der warmen Jahreszeit – im Kräutergarten.

Auch das Behandlungsmenü kann sich sehen lassen. Mein Tipp, wenn man Tiefenentspannung erleben möchte: die Silberquarzit-Ursteinmassage buchen! Bei der Rollmassage kommt die Kraft des Silberquarzits in Verbindung mit wohltuenden Kräutern und wärmenden Baumölen zu Einsatz. Dadurch wird das das Bindegewebe gestärkt und entsäuert, Muskelverspannungen werden gelöst und sowohl der Blutkreislauf als auch die Verdauung angeregt. Danach sollte man allerdings nichts mehr einplanen, denn diese Ganzkörperbehandlung wirkt nachhaltig. Bei mir bis zum nächsten Tag. Ich war wie in einer Art Blase, wahnsinnig müde, was zu einem sehr langen Mittagsschlaf geführt hat, aber gleichzeitig habe ich mich auch sehr geerdet gefühlt. Plant auch Zeit für Packungen und Bäder ein. Das Kräuterbad im Whirlpool mit Essenzen von Arnika, Minze, Thymian, Kamille, Rotklee, Schafgarbe, Kornblumen und Rosenblättern ist ein Traum!

Auch Saunafans kommen bei dem längsten Saunapfad der Alpen voll auf ihre Kosten. Die neun Saunen sind drei Ebenen zuzuordnen, die einer dreistufigen Steigerung des Saunaerlebnisses entsprechen. In allen Bereichen gibt es einen ausgewogenen Mix aus Erwärmung, Abkühlung und Entspannung, und all das mitten in der Natur. Mein Highlight: die Bachsauna mit Abkühlung am Wasserfall. Beeindruckt hat mich der hauseigene Brennofen, in dessen Kupferkessel aus Zirbelkiefer, Latsche, Fichte oder Lärchensprossen ätherische Öle gewonnen werden, die im hausgemachten Massagebalsam zum Einsatz kommen. Daher auch dieser entspannende Kräuterduft im ganzen Haus.

Es gibt so viel zu erleben, dass man eigentlich das Hotel nicht verlassen muss. Wer sich trotzdem noch Outdoor-Aktivitäten wünscht, der kann wandern, Rad fahren und spazieren gehen.

Lüsnerhof Teich

Fazit: Wer alpine Wellness in einem authentischen Umfeld mit heimischen Produkten im Spa erleben und sich dazu mit einer regionalen Küche verwöhnen möchte, der hat im Lüsnerhof, auch Mitglied der Vitalpina Hotels Südtirol, ein Zuhause auf Zeit gefunden.

Wichtig!!! Aufgrund von Corona gibt es Hygienemaßnahmen, die ggf. zu Einschränkungen im Spabetrieb führen können. Deshalb setzt Euch direkt mit dem Hotel in Verbindung und lasst Euch auf den neuesten Stand bringen.

Naturhotel Lüsnerhof
Runggerstraße 20
39040 Lüsen
Eisacktal – Lüsen
Telefon +39 0472 413633
info@naturhotel.it
www.luesnerhof.it

Dieser Beitrag enthält werbliche Inhalte in Form von Markenerwähnung und Verlinkungen



Veröffentlicht am
18. Mai 2020



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