Mascara: Der große Tusch-Test

Mascara Test Beautydelicious

Ohne Mascara fühlen sich viele Frauen nackt. Und das wollen wir doch nicht: Darum haben wir zehn Mascara auf Anwendung, Effekt und Ergebnis getestet. Darunter Klassiker und Neuheiten verschiedener Marken für jedes Budget. Willkommen beim Tusch-Test!

Ohne Mascara geht es nicht! Basta! Und darum wollen wir Euch zeigen, welche Wimperntuschen es gerade auf dem Markt gibt. Nicht alle halten das, was sie versprechen und manche übertreffen die Erwartungen. Wenn Ihr auf der Suche nach einem neuen Liebling seid, dann habt ihr hier eine gute Auswahl.

L’Oréal: Miss Manga

Erster Eindruck: Hach ja, der Name macht schon aufmerksam, das muss man gestehen. Sofort denkt man an die großen Augen der Mädchen aus den japanischen Manga-Comics und möchte auch so einen intensiven Blick haben. Gutes Marketing, es funktioniert. Die Mascara verspricht viel Volumen. L’Oréal lanciert zum ersten Mal einen biegsamen Bürstenstab mit einzigartiger 360°Bürste, die alle oberen und unteren Wimpern mit gleicher Intensität tuscht und somit einen besonders großen Augenaufschlag schenken soll. Ca. 10 Euro.

Tusch-Test: Die Tusche ist von ihrer Konsistenz her sehr leicht, so bleibt viel Farbe am Bürstchen hängen. Für das Tuschen bedeutet das: Nicht zu oft, denn sonst verkleben die Wimpern. Wer aber nur ein bis zwei Mal drüber geht, kann sich über klar definierte, längere und getrennte Wimpern freuen. Toll: Dank des spitzen Bürstchens werden auch die kleinen geraden Wimpern erreicht.

Fazit: Tolle Mascara, die hält, was sie verspricht!

Woher: Drogeriemarkt 

 

Laura Mercier: Full Blown Volume Surpreme Mascara

Erster Eindruck: Edle Aufmachung. Die Mascara ist parfümfrei. Die dichte Bürste nimmt die cremige Textur gut auf.

Tusch-Test: Die gerade, sehr dichte Bürste sorgt dafür, dass man alle Wimpern gut tuschen kann, im Augenwinkel wird’s etwas schwieriger. Toll: Das intensive Schwarz. Mehrfaches Tuschen ist möglich, ohne, dass die Wimpern dabei verkleben. Trocknet schnell! Ca. 28 Euro.

Fazit: Für Frauen mit dichten Wimpern eine sehr gute Wahl.

Woher: KaDeWe & andere Luxuskaufhäuser

 

Aveda: Mosscara 

Erster Eindruck: Das ist ja mal was Neues! Wollte ich sofort testen. Die Mosscara pflegt die Wimpern mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Carnaubawachs.

Isländisches Moos – enthält Panthenol, Pro-Vitamin B5 und andere pflanzliche Inhaltsstoffe und versiegelt sie in den Wimpern. Dadurch werden die Wimpern gepflegt und gestärkt. Carnaubawachs – macht die Wimpern weich und sorgt für einen üppigen, luxuriösen Farbeffekt. Natürlich gewonnene mineralische Pigmente – hüllen die Wimpern in einen natürlichen Farbmantel. Ca. 21 Euro.

Tusch-Test: Die kegelförmige Bürste sorgt für ein einfaches und gleichmäßiges Auftragen, dadurch entsteht ein wirkungsvoller und dennoch natürlicher Look. Aufgrund ihrer schnell trocknenden Rezeptur hält die Mosscara besonders lange. Für einen intensiven Farbeffekt mehrfach tuschen.

Fazit: Nicht nur für Öko-Beauty-Fans eine tolle Tusche für einen natürlichen, dezenten Look.

Woher: www.aveda.de

 

M.A.C: In Extreme Dimension 3D Black Lash

Erster Eindruck: Diese innovative Mascara von M.A.C soll für einen dramatischen Augenaufschlag sorgen. Der Griff ist sehr dünn und somit sehr leicht.

Tusch-Test: Einfaches Handling. Die extragroße Bürste nimmt mehr Mascara auf, Mikrofasern verteilen sie exakt, trennen und definieren die Wimpern für einen satten, perfekten Look. Pflegende Inhaltsstoffe sorgen zudem für weiche und flexible Wimpern. Kein Verklumpen, kein Bröckeln, kein Verschmieren. Ca. 24 Euro.

Fazit: Super, so soll es sein!

Woher: M.A.C

 

Lancôme: Hypnôse Mascara Volume Sur Mesure 

Erster Eindruck: Ein Klassiker unter den Wimperntuschen, der mit jeder Tuschbewegung für mehr Volumen sorgen soll.

Tusch-Test: Die in sich leicht gebogene Bürste verfügt über vier flache Kontaktflächen, welche die Textur optimal an die Wimpern abgegeben. Vier Kämme an den vier Seiten der Bürste sorgen darüber hinaus für die perfekte Trennung der Wimpern. Die Textur ist sehr cremig, daher zwischen den einzelnen Tuschgängen immer erst antrocknen lassen. Ca. 30 Euro.

Fazit: Den Kultstatus hat diese Tusche verdient!

Woher: Douglas

 

Benefit: They’re real mascara 

Erster Eindruck: Coole Aufmachung, riecht neutral und liegt gut in der Hand.

Tusch-Test: Einfach anzuwenden, verlängert die Wimpern und macht sie weich. Sie wirken wie aufgefächert. Das gefällt mir sehr gut. Weniger gut: Die rundliche Spitze der Brüste lässt die Wimpern in den Augenwinkeln leider verkleben. Zum Farbauftrag: Man muss mehrfach tuschen, wenn man tief-schwarze Wimpern erzielen möchte. Ca. 25 Euro.

Fazit: Bewegt sich im guten Mittelfeld im Tusch-Test.

Woher: Douglas

 

Clinique: High Impact Mascara 

Erster Eindruck: Die Tusche benutze ich sehr oft und sie ist aus meinem privaten Beautyfundus nicht mehr wegzudenken.

Tusch-Test: Die wasserfeste Tusche verdichtet und verlängert die Wimpern. Sie hält sehr lange und auch bei (Freuden)tränen verschmiert nichts. Ca. 20 Euro.

Fazit: Liebling!

Woher: Douglas

 

Rodial: Glamolash Mascara 

Erster Eindruck: Von Rodial kannte ich bisher nur die Körperpflege, darum war ich sehr neugierig.

Tusch-Test: Die Wimpern werden angehoben, das öffnet den Blick. Warum? Das speziell-gebogene Wimpernbürstchen ist wie eine Wimpernzange geformt und macht sehr lange und dichte Wimpern. Für das Auge unsichtbare Celluloseperlen legen sich um jede Wimper – das sorgt für intensive Farbe den ganzen Tag und die ganze Nacht. Wenig Aufwand, großer Effekt! Ca. 28 Euro.

Fazit: Perfekter Begleiter für aktive Ladies, die nicht zu viel Zeit im Bad mit tuschen verbringen möchten.

Woher: www.niche-beauty.com

 

Estée Lauder: Sumptuous Bold Volume Lifting Mascara 

Erster Eindruck: Ebenfalls ein Klassiker. Aber auch die kann man ja mal genauer unter die Lupe nehmen… Toll ist der „BrushComber“ als eine raffinierte Kombination aus Bürste und Kamm. So umhüllt sie jede Wimper mit Farbe und trennt sie dabei absolut präzise. Ca. 25 Euro.

Tusch-Test: Verlängert die Wimpern, macht sie schön dicht, aber Vorsicht, wenn man zu viel tuscht, gibt’s Fliegenbeine, da die Textur der Mascara eher flüssig ist.

Fazit: Ideal für einen natürlichen Look!

Woher: Douglas

  

Yves Saint Laurent: Shocking  

Erster Eindruck: YSL war meine erste „teure“ Mascara. Und ich habe sie geliebt und bis zum letzten Tusch aufgebraucht. Allein schon der Geruch macht Lust, sich zu schminken und hübsch zu machen. Die „Shocking“ ist ein Klassiker und das auch zu Recht. Sie soll für einen „Falsche Wimpern-Effekt“ sorgen. Ist das alles Gold, was glänzt?

Tusch-Test: Die kompakte, asymmetrisch geformte Bürste gibt mehr Länge, Schwung und Fülle. Durch ihre Helix-Form fördert und verteilt sich die Textur perfekt auf der gesamten Oberfläche der Bürste. Die in unterschiedlichen Richtungen implantierten Bürstenhärchen speichern und schützen die Formel bis zum Augenblick des Auftragens. Zwei Wachse sind enthalten: Weiche, anschmiegsame Wachse, die sich sofort an die Wimpern anlagern und ihnen mehr Fülle verleihen und feste Wachse, die ihnen Stand und Schwung geben. Die Wimpern sind allerdings etwas hart. Ca. 33 Euro.

Fazit: Eine gute Investition!

Woher: Douglas

 

Kurzinterview mit Markus Zilling, M.AC. Senior Eventteam Member 

Wie lange ist Mascara haltbar?

Mascara kann man zwei Jahre aufbewahren – da man aber nie weiß, wie lange sie schon beim Händler im Regal lag, ist der Zeitpunkt schwierig einzuschätzen. Meist ist es aber so, dass Mascara nach einem Monat eh aufgebraucht ist, wenn man sie täglich großzügig nutzt.

Was kann man tun, wenn sie austrocknet, aber noch viel Tusche übrig ist?

Sollte die Mascara ausgetrocknet sein, gibt es leider keinen Trick 17 um sie wieder flüssig und geschmeidig zu machen. Man kann allerdings verhindern, dass es überhaupt so weit kommt. Bei der Entnahme der Farbe sollte man die Mascarabürste niemals in den Behälter pumpen! Dadurch wird viel Luft in die Mascara gepumpt und sie trocknet schnell aus. Es empfiehlt sich, die Farbe mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck an den Behälter zu entnehmen.

Wie kann man Mascara am einfachsten und wenig reizend für die empfindliche Augenpartie entfernen?

Die sanfteste Geheimwaffe ist eindeutig „Gentle Eye Make-up Remover“ von M.A.C. Einige Tropfen auf ein Wattepad geben und die Mascara bei geschlossenem Auge mit leichtem Druck auf den Wimpern entfernen. Gegebenenfalls den Vorgang wiederholen.

Layout: Romy Schönfisch

 

 

 

 


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