Vor die Welle

Vor die Welle kommen

Bild: Damian Davila / iStock

Mittwochs ist bei der Bloggerin und Buchautorin Madame Moneypenny, die in ihren Beiträgen Frauen den Weg zu finanzieller Unabhängigkeit aufzeigt, immer Memo-Tag. Die Überschrift ihres letzten Newsletters klang mal wieder vielversprechend, sie lautete: „Vor der Welle“.

Natürlich hatte der Newsletter nicht das Surfen zum Inhalt, darum ging es nicht, sondern sie thematisierte das Gefühl allem hinterherzulaufen, irgendwie immer zu spät dran zu sein und deshalb auch permanent unter Druck zu stehen. Damit hatte sie bei mir einen Nerv getroffen und der Newsletter kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Egal, wie viele Listen ich schreibe und wie viele Trello Boards ich erstelle, um strukturiert arbeiten zu können, ich renne stets hinterher. Ich schaffe zwar alles, aber eben immer nur kurz vor knapp und nicht entspannt und mit der Gelassenheit, die ich mir wünsche. Madame Moneypenny hat für dieses Problem folgende Lösung parat: Du musst vor die Welle kommen!

Dieses Sinnbild bringt es so gut auf den Punkt. Aber um dorthin, also vor die Welle zu gelangen, muss man vorarbeiten. Und das kostet Zeit und vor allem Energie. Ich habe mir nach Lesen des Newsletters gleich mal zwei Tage Zeit genommen, um den Redaktionsplan für BeautyDelicious für die nächsten zwei Monate zu erstellen. Dazu gehört jedoch nicht nur, sich Themen zu überlegen und zu recherchieren, sondern ich muss auch alles in Trello hinterlegen. Dafür bekommt jedes Thema eine Karte. Die wird dann mit Überschrift, Aufmachung, Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung und Kategorie versehen. Dann gibt es einen Kasten für die Beschreibung. Darin werden Ideen, Links zu weiterführenden Informationen und Themen sowie die Produkte aufgelistet, die für den Beitrag infrage kommen. Zusätzlich gibt es eine Zwölf-Punkte-Aufgaben-Checkliste, damit ich jederzeit den aktuellen Status im Blick habe.

Oft habe ich, noch während ich an einem Beitrag gearbeitet habe, zum nächsten gewechselt, ohne den vorhergehenden erst fertigzustellen. Ein großer Fehler, der oftmals in noch mehr Arbeit resultierte. Wenn man aber für zwei Monate im Voraus plant, kann man z. B. in einer Mail an eine Firma gleich Produktinformationen bzw. Bildmaterial etc. für mehrere Produkte für verschiedene Beiträge anfragen und das Bildmaterial sogleich in entsprechende Ordner auf dem Schreibtisch sichern. Da kommen dann zwar noch ein paar weitere Arbeitsschritte dazu, bis ein Beitrag am Ende online ist, aber durch das Vorarbeiten spart man effektiv Zeit und zusätzlichen Aufwand. Und vor allem wird der Stress, gerade in der Endphase, reduziert. Das Gleiche gilt auch für die Texte. Anstatt sie erst kurz vor ihrer Veröffentlichung zu verfassen, versuche ich mittlerweile, an einem Tag gleich zwei bis drei Texte zu schreiben, am besten ohne Unterbrechung, um so in den Vorlauf zu kommen.

Diese disziplinierte Arbeitsweise gelingt mir natürlich nicht immer, und vor allen Dingen nicht bei so nervigen Dingen wie der Steuererklärung. Aber ich bin auf einem guten Weg, „vor die Welle zu kommen“ und dort auch dauerhaft zu bleiben! Und das Gute ist, dieses Mindset kann auf so viele verschiedene Bereiche im Leben angewandt werden. Sei es bei der Vorbereitung für die Morgenroutine, beim Erstellen eines Essensplans für die ganze Woche oder um vorbereitet zu sein, wenn man auf Reisen geht. Mein neues Mantra lautet ganz klar: „Asmona, sei vor der Welle!“

Dieser Beitrag enthält werbliche Inhalte in Form von Markenerwähnung und Verlinkungen.



Veröffentlicht am
11. März 2021



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