Peelings ohne Mikroplastik

Peelings

Mikroplastik – so klein und doch so schädlich. Böses Wort und böse Auswirkungen. Denn viele Kosmetikhersteller nutzen Mikroplastik in zahlreichen Produkten. Dort findet sich der Kunststoff als kleine Kügelchen oder Fasern, die oft als Bindemittel dienen. Am Häufigsten findet man sie aber als Körnung in Peelings wo sie der besseren Hautreinigung dienen und die abgestorbenen Hautschüppchen gezielt entfernen. Aha, das rubbelt die Haut also wunderbar weich! War eigentlich klar, dass da auch nichts Gutes hinter steckt. Mist. Doch was ist eigentlich so schlimm am Mikroplastik?

Das Wort sagt eigentlich schon alles: Mikro und Plastik. Jedes Mal, wenn wir uns duschen, peelen, uns eincremen, schminken oder pflegen spülen wir dabei oder danach winzige Plastikpartikel aus den Produkten  mit unserem Wasser fort. Dieser Plastikmüll gelangt also ins Abwasser und unsere Kläranlagen können ihn nicht mehr aus unserem Wasser filtern. Heißt: Das Wasser ist verschmutzt und gelangt angereichert mit Plastikpartikeln in die Ozeane, auf die Felder, in unsere Nahrung und landet schließlich wieder bei uns. Unbemerkt. Leider benötigt dieser winzige Plastikmüll aber Jahrhunderte, um sich zu zersetzen. Deshalb konnte Mikroplastik schon überall in unserer Atmosphäre nachgewiesen werden, sogar in der Tiefsee!

Die Belastung wird immer größer und wir werden sie nicht mehr los. Und fast niemand schert sich darum. Denn: Bislang merken wir noch nicht viel davon. Allerdings findet ein schleichender Prozess statt. Denn dadurch, dass wir unser Wasser und die Nahrung verseuchen, gelangen die Plastikpartikel in unseren Körper. Wir nehmen die mit Plastik verunreinigten Produkte zu uns, die sich anschließend in unserem Organismus ablagern. Auf lange Sicht macht das krank. So können sie sich im Gewebe festsetzen und zu starken Entzündungen führen! Außerdem bindet Mikroplastik toxische Stoffe, die sich z.B. im Meereswasser befinden. Durch den Kreislauf des Lebens nehmen wir diese Stoffe dann irgendwann auf. Noch schlimmer: Im Mikroplastik finden sich zudem Phthalate, also Weichmacher, die zu Diabetes, Fettleibigkeit oder Unfruchtbarkeit führen können. Und längst noch nicht alle Auswirkungen sind erforscht! Erst nach und nach wird auch die Politik aufmerksam und gibt Studien in Auftrag.

Gesetzliche Bestimmung dazu gibt es deshalb noch nicht. Wie können wir uns also schützen? Da hilft nur der Blick auf die Inhaltsstoffe. Denn freiwillig verzichten nur wenige Kosmetikhersteller auf Mikroplastik. Viel zu praktisch, günstig und auf den ersten Blick gut sind diese Inhaltsstoffe.

Daher müssen wir selbst die Dinge in die Hand nehmen. Denn jedes Gramm, das nicht ins Wasser gelangt hilft. Also: Wenn wir z.B. Polyethylen oder Polypropylen in der Inhaltsliste finden, taucht Plastik im Produkt auf. Und je weiter es vorne steht, in desto höherer Konzentration findet es sich dann auch darin. In Zukunft also lieber Finger weg! Denn Mikroplastik ist ein Thema, das uns alle angeht. Je weniger davon unsere Umwelt verschmutzt, desto besser! Schließlich gibt es auch genügend Hersteller, die ohne auskommen. Unsere Natur bietet die besten Alternativen! Salz, Fruchtkerne, Heilerde oder Kieselsäure sind nur einige Stoffe, mit denen man Mikroplastik in Peelings ersetzen kann. Und damit ihr weiterhin nicht auf einen gesunden und rosigen Teint verzichten müsst, stelle ich Euch hier noch einige Peeling-Produkte ohne Mikroplastik vor:

Avène, Mildes Reinigendes Peeling, 50 ml, ca. 15 €

Ahava, Deadsea Water Mineral Body Exfoliator, 200 ml, ca. 19 €

Ringana, Peelingmaske, 125 ml, ca. 36 €

Annané, Exfoliant, 125 ml, ca. 68 €

Phyris, Ferment Peeling, 50 ml, ca. 23 €

Caudalie, Crushed Cabernet Peeling, 150 g, ca. 25 €

Babor, Mild Peeling, 50 ml, ca. 18 €

Wer mehr wissen möchte, klickt z.B. auf www.projectbluesea.de und kann hier mehr erfahren. Oder hier.

Layout: Romy Schönfisch

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