Zeit für einen erneuten Neustart

Werbung // Seit geraumer Zeit wache ich morgens auf und egal, wie lange ich auch geschlafen habe, ich fühle mich müde und erschöpft. Mir fällt es schwer, mich zu motivieren, zu konzentrieren, und es gibt Zeiten, da möchte ich einfach nur im Bett liegen bleiben und schlafen. Zuerst dachte ich, es liegt an meinem Vitamin-D-Mangel und dem Wetter. Ersteres konnte mein Hausarzt ausschließen und das Wetter, nun ja, bewiesenermaßen schlägt es einem aufs Gemüt und kann Unmutszustände hervorrufen, aber dass es solch einen enormen Einfluss auf das Körperbefinden hat, wage ich zu bezweifeln. Nun haben mich die letzten Monate zwar einiges an Kraft gekostet – da war der Launch von BoudoirDelicious und diverse andere Projekte –, aber eigentlich bin ich dieses Pensum seit Jahren gewohnt als Selbstständige. Also worauf ist dieser Zustand dann zurückzuführen?

Wie es manchmal so ist im Leben, passiert plötzlich etwas und es fällt einem wie Schuppen von den Augen und man erhält die Antwort, nach der man so fieberhaft gesucht hat. Ich fand die Antwort beim Aufräumen meines Bücherregals, als mir sprichwörtlich ein Buch in die Hände fiel: „Darm mit Charme“ von Giulia Enders. Der Titel dieses Buches hatte in der Buchhandlung meine Neugier geweckt, als ich mir Informationsmaterial zum Thema „Darmgesundheit“ besorgen wollte. Ein Thema, das mich schon lange interessierte. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, erinnerte ich mich plötzlich daran, dass ich schon einmal in einer ähnlichen Situation war wie heute: müde, erschöpft, mit stetiger Gewichtszunahme und ohne Erfolgsaussichten, das Gewicht wieder zu reduzieren, egal, was ich auch tat. Das war 2013. Damals wurde mir die Möglichkeit geboten, mich im Lanserhof Med einer F.X.-Mayr- Kur unterziehen zu dürfen. Diese hat mein Leben grundlegend verändert. Nun sagt man, der Mensch braucht vier Jahre, um alte Gewohnheiten abzulegen und neue in seinem Leben zu manifestieren. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man weiß, wie schwer es ist, solche Veränderungen überhaupt anzugehen und sie dann auch wirklich auf lange Zeit beizubehalten. Leider ist mir diese Herausforderung nicht gelungen und so bin ich in den letzten 1,5 Jahren langsam, aber stetig wieder meinen alten Gewohnheiten verfallen. Während ich also das Buch lese, erinnere ich mich auch wieder daran, wie gut ich mich damals in und mit meinem Körper gefühlt habe, dass ich ein starkes Immunsystem hatte, wodurch ich so gut wie nie krank war, dass ich vor Energie nur so strotzte und drei- bis viermal die Woche beim Sport war. Als mir all das plötzlich bewusst wurde, musste ich mich mal wieder der Wahrheit stellen und mir eingestehen, dass ich seit Monaten meine Ernährung so vernachlässigt habe, dass ich wieder zugenommen habe, und mich in meiner Haut nicht mehr so wohlfühlte, wie ich es könnte. Auch dass ich häufiger als zuvor krank war und nicht die Leistung abrufen konnte, zu der ich fähig war.

Nachdem mich innerhalb von nur drei Wochen zweimal eine starke Erkältung erwischt hatte und ich mich so richtig elendig gefühlt hatte, war für mich der Zeitpunkt gekommen, den Reset-Knopf zu drücken. So wollte ich nicht weitermachen. Also habe ich meine alten Unterlagen von F.X.-Mayr wieder aus der Schublade gekramt und lese nun weiter in „Darm mit Charme“. Mein Fokus liegt jetzt auf meiner Darmgesundheit, denn 80 Prozent des Immunsystems stehen in direkter Verbindung zum Darm. So enthält die Darmflora u.a. verschiedene Bakterien, die das Immunsystem unterstützen. Deshalb können Abwehrschwächen auch zu Magen-Darm-Problemen führen und ein schwacher Darm kann infolgedessen das Immunsystem stark beeinträchtigen. Falsche Ernährung, Medikamente, Bewegungsmangel, Stress u.v.m. können diesem so wichtigen Organ schaden. Da ich das nun weiß, habe ich es folglich in der Hand, daran zu arbeiten und etwas für meine Gesundheit zu tun.

Ernährung

Eins zu eins werde ich die F.X.-Mayr-Kur nicht umsetzen können, da mir die ärztliche Begleitung fehlt, aber ich kann meine Ernährung umstellen und mich wieder mehr um meine Darmgesundheit kümmern. Im Erstgespräch mit der damaligen Lans Med Leiterin Frau Prof. Dr. med. Andrea Morgner-Miehlke wurde mir mit Nachdruck die Wichtigkeit des Darms erläutert. Ich saß mit offenem Mund staunend vor ihr, war mir doch bis dahin nicht bewusst, wie wichtig die Darmgesundheit für uns ist. Wie gesagt, die Darmflora und ihre Bakterien haben großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ist der Darm geschwächt, nehmen schädliche Mikroorganismen überhand und verdrängen die nützlichen Darmbakterien – der Darm gerät aus dem Gleichgewicht und somit auch unser Immunsystem. Überzeugt von der Relevanz der Darmgesundheit für den Körper habe ich mich für eine 30-tägige Kur mit Orthomol Immun pro (Pulver-Kapsel-Kombination) entschieden. Das apothekenexklusive Nahrungsergänzungsmittel enthält fünf ausgewählte Mikroorganismen sowie Inulin. Inulin, das aus Chicorée gewonnen wird, ist sozusagen Nahrung für die Darmflora. Ergänzt wird Orthomol Immun pro durch Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Zink, Selen, Kupfer, Folsäure, Vitamin A, Vitamin B6 und Vitamin B12, die u.a. zur normalen Funktion des darmeigenen Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beitragen.

Parallel zu der Kur reduziere ich in den nächsten Wochen meinen Alkoholkonsum, was mir ehrlich gesagt wirklich schwerfällt, da ich gerne Cocktails und Rotwein trinke. Er schmeckt mir nicht nur, sondern mir geht es auch um das Lebensgefühl, das dahintersteht. Aber was macht man nicht alles für die Gesundheit?! Ich habe es immerhin schon mal geschafft, drei Jahre keinen Alkohol zu trinken, da sollten vier Wochen kein Problem sein. Dazu verzichte ich zwei Wochen auf Süßigkeiten, um die unbändige Gier danach wieder in den Griff zu bekommen und mich nicht ständig mit Kuchen, Macarons und anderen Leckereien zu belohnen. Da ich darauf auch bereits zwei Jahre lang verzichtet habe, weiß ich, dass ich das ebenfalls schaffen kann. Kaffee trinke ich ohnehin keinen mehr, seit ich die F.X.-Mayr-Kur gemacht habe. Somit ist schon mal ein Störfaktor aus meinem Leben geräumt, der meinen Körper übersäuern könnte. Beibehalten werde ich meinen Earl Grey am Morgen, aber für den Rest des Tages steige ich auf Kräutertee und Wasser um. Viel mehr davon! Ziel ist es, zwei bis drei Liter am Tag zu trinken und dies wieder als mein normales Trinkpensum zu etablieren.

Wie Frau Prof. Dr. med. Andrea Morgner-Miehlke mich damals ermahnte, sind Kuhmilchprodukte keine Lebensmittel, die man in dem Maße zu sich nehmen sollte, wie es heute üblich ist. Genau genommen zählen sie zu den Genussmitteln und sollten daher nicht täglich verzehrt werden, da sie schwer verdaulich sind und verschleimend wirken können. Als Alternative empfahl sie Produkte aus Ziegen- oder Schafmilch, aber auch diese nur in Maßen. Diese Empfehlung habe ich in letzter Zeit ignoriert und mit großem Appetit zu jeder sich mir bietenden Gelegenheit Käse gegessen. Da ich Ziege- und auch Schafmilch mag, stellt diese Umstellung kein großes Problem für mich dar.

Da erachte ich die Minimierung von Weißmehlprodukten als größere Herausforderung. Wenn ich an ein frisches Baguette mit gesalzener Butter denke, kommen meine Geschmacksnerven in Wallung! Und es gibt noch so viele andere Leckereien aus Weißmehl. Ich sag nur: PASTA!!! Aber diese Challenge nehme ich an, weil ich weiß, wie gut es mir geht, wenn ich den Konsum von Weißmehlprodukten reduziere und den Teller Pasta bei meinem Lieblingsitaliener als Genuss oder Belohnung betrachte, die ich mir von Zeit zu Zeit gönne. Also setze ich wieder verstärkt auf Vollkornprodukte. Auf dem Speiseplan stehen zudem vermehrt basenbildende Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Denn ein Säure-Basen-Haushalt, der nicht im Gleichgewicht ist, kann auch Ursache für Antriebsschwäche, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden und Hautprobleme sein. Wichtig ist mir trotzdem der Genuss beim Essen und ich werde nicht erneut den Fehler machen, sklavisch auf ALLES zu verzichten, sondern ich will lernen, Maß zu halten und für Ausgewogenheit zu sorgen. Sonst wird mein neues Leben frei von Sinnlichkeit und Spaß.

Richtig essen

Was ich während der Kur gelernt habe, war nicht nur, mich wieder gesund zu ernähren, sondern auch richtig zu essen. Ein Unterfangen, das im Alltag meist bedingt durch den Job, die Lebensumstände, den permanenten Zeitmangel und den Anspruch, sämtliche Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, oft auf der Strecke bleibt. Es geht darum, bewusst zu essen, in Ruhe und mit Muße. D.h. Mahlzeiten sollten nicht vor dem Rechner und auch nicht vor dem Fernseher eingenommen werden. Letzteres mache ich wirklich gerne. Ferner gilt es, langsam und vor allem bewusst zu kauen. Wenn man will, schafft man es sogar, eine Reiswaffel 40-mal zu kauen. Eine halbe Stunde vor dem Essen sollte man so viel Wasser wie möglich trinken, bis man keinen Durst mehr hat. Während des Essens empfiehlt es sich hingegen wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, da sonst die Verdauungssäfte verdünnt werden. Die Zeit zwischen den Mahlzeiten sollte zwischen vier und fünf Stunden betragen und währenddessen ist viel trinken ein Muss. Wenn ein Hungergefühl aufkommt, ist es ratsam, erst einmal ein Glas Wasser oder eine Tasse Kräutertee zu trinken und zu warten. Es ist nämlich durchaus möglich, dass der Durst als Hunger fehlinterpretiert wurde.

Sport

Ganz ehrlich, Sport ist ein leidiges Thema. Ich wünschte mir sehr, lang anhaltend voller Begeisterung dafür zu brennen. Aber es bleibt oft bei dem Wunsch. Dabei bin ich eigentlich ein sportlicher Typ. In meiner Jugend habe ich Leichtathletik trainiert und Badminton auf Turnieren gespielt. Basketball und Handball mochte ich auch sehr gerne. Ballett nicht zu vergessen. Und wenn ich dabei war, dann mit ganzem Herzen und vollem Einsatz. Aber dann traten immer wieder Dinge oder Menschen in mein Leben, von denen ich mich ablenken ließ – ein neuer Mann, coole Partys, Dates mit den Freundinnen etc. Später waren es dann die Überstunden bei der Arbeit, Veranstaltungen am Abend und die Reisen. In jüngster Zeit kamen noch Krankheiten und Verletzungen dazu, die kein Training zuließen. Bis ich mich dann endlich aufraffe, wieder mit dem Training zu starten, können Wochen, wenn nicht sogar Monate vergehen. Und dann beginnt der Teufelskreis. Ich mache keinen Sport, stelle in der sportfreien Zeit aber auch meine Ernährung nicht um, weil ich Essen einfach so sehr liebe. Dadurch nehme ich natürlich an Gewicht zu, was mich frustriert, und weil ich ein emotionaler Esser bin, esse ich weiter oder sogar noch mehr. Dabei müsste mich dieser Umstand eigentlich dazu bringen, meinem Fitness-Club mal wieder einen Besuch abzustatten. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ich fühle mich unwohl wegen der Gewichtszunahme, möchte mich nicht zwischen den ganzen Menschen in engen Leggings und Shirts auf einem der Cross-Trainer einreihen und gehe folglich nicht hin. Wenn ich lese, was ich da gerade schreibe, fällt mir auf, wie irrational das ist. Und ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die so denkt und handelt. Selbstsabotage in reinster Form. Also was tun? Augen zu und durch! Alles andere hilft nicht und ist Selbstbetrug. Sehr hilfreich ist es, sich jemanden zu suchen, mit dem man gemeinsam Sport macht. Das motiviert, denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Man geht dem anderen gegenüber eine Verpflichtung ein, weil die Person sich natürlich auf einen verlässt. Und wenn die Überwindung doch zu groß ist, ein Studio zu besuchen, dann sind regelmäßige stramme Spaziergänge an der frischen Luft eine Alternative, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Das Resultat sind nicht nur weniger Kilos auf der Waage, sondern auch ein allgemein besseres Wohlbefinden, weniger Verspannungen und andere Wehwehchen. Zudem regt ausreichende Bewegung auch den Dünndarm an und hilft bei Verstopfung und Gasbildung.

Stressabbau

So viele reden davon, dass sie gestresst sind und dass sie etwas dagegen machen wollen. Aber am Ende passiert nichts. Wobei ich manchmal das Gefühl habe, Stress wird mit Erfolg gleichgesetzt und ist eine Art Statussymbol. Man muss sich schon bewusst dafür entscheiden, hier Veränderungen vorzunehmen und das dann auch in letzter Konsequenz durchzuziehen, egal wie die Umwelt darauf reagiert. Es gibt kein Patentrezept, um Stress abzubauen, weil jeder für sich Stress anders definiert und empfindet. Ich habe damit angefangen, das Wort aus meinem Vokabular zu streichen. Was mir natürlich nicht immer gelingt, aber immer häufiger. Denn sobald ich das Wort „Stress“ ausspreche, wird die Botschaft an mein Gehirn weitergeleitet und mein Körper reagiert prompt mit eben diesem Gefühl gestresst zu sein darauf. Wenn mich also jemand fragt: Hast du Stress? Dann antworte ich: Nein, aber viel zu tun. Ich merke sofort, dass ich damit viel besser umgehen kann und dadurch auch in meiner Mitte bleibe. Was mir beim Stressabbau hilft oder besser gesagt beim Erholen vom „Viel zu tun“, ist, mir Zeit für mich zu nehmen. Nur so hat man die Muße, sich darüber Gedanken zu machen, was einen unzufrieden macht, was man ändern möchte, sich selbst zu hinterfragen, ob die Lebenssituation und ggf. Freunde noch zu einem passen, etc. Ich habe wieder angefangen, ein Tagebuch zu führen, denn oftmals wird mir dadurch allmählich klar, wo Veränderungen nötig sind, um mich selbst wieder wohlzufühlen. Sei es durch das Ausmisten des Kleiderschranks, ein klärendes Gespräch mit einer Freundin oder einfach dadurch, Sport zu machen, um mich wieder in meiner Haut wohlzufühlen. Denn wenn man halbwegs mit sich im Reinen ist, kann man Dinge im Leben gelassener nehmen. Woran ich arbeite, ist Worte und Taten anderer nicht immer persönlich zu nehmen, sondern sie als Projektion ihrer eigenen Realität zu sehen und mich nicht mehr ewig damit zu beschäftigen. Das tut gut, einfach auch mal wie Teflon zu sein.

Schlaf

Ich höre immer wieder, Schlaf sei überbewertet. Das kann ich nicht unterschreiben. Im Gegenteil. Mein Schlaf ist mir heilig, denn während wir schlafen erneuern sich die Zellen, der Stoffwechsel wird reguliert und das Immunsystem wird gestärkt. Damit meine ich nicht, dass man konsequent vor 23 Uhr ins Bett gehen und sieben Stunden später aufwachen muss oder, dass nur eine durchgeschlafene Nacht erfolgreichen Schlaf bedeutet. Das ist mir zu dogmatisch und führt nur dazu, dass Menschen denken, sie leiden unter Schlaflosigkeit, weil sie nachts aufwachen. Dies kann irgendwann dazu führen, dass sie aus Angst vor der Schlaflosigkeit tatsächlich darunter leiden werden.

Wie auch immer es für einen am besten ist, so soll er schlafen und das auch zelebrieren. Sei es vor oder nach Mitternacht, mit Hörspiel oder mit Laptop, um sich von einer Dokumentation in den Schlaf berieseln zu lassen. Manch einer liest ein Buch oder meditiert. Jeder soll für sich die richtige Schlafmethode und den richtigen Rhythmus finden. Bei mir richten sich die Schlafenszeiten danach, was gerade in meinem Leben los ist. Stehe ich um 6 Uhr auf, um ohne Ablenkung texten zu können, schlafe ich natürlich gegen 22-23 Uhr ein. Treffe ich mich mit dem Mann noch um 23 Uhr in der Bar, verschiebt sich alles nach hinten. An manchen Tagen kann ich am nächsten Morgen ausschlafen, meistens jedoch nicht. Aber dann stelle ich mich mental auf die Müdigkeit ein, die mich tagsüber befallen wird, und trinke mehr Matcha-Tee. Was ich vermeide, ist kurz vor dem Zubettgehen zu bejammern, dass ich zu wenig Schlaf bekomme. Denn dann wird die Nacht nicht nur kurz, sondern ich schlafe auch schlecht. Gut tut mir, einen abendlichen Kräutertee zu trinken und dabei die To-do-Liste für den nächsten Tag zu schreiben, damit ich das aus dem Kopf habe und organisiert den nächsten Tag beginnen kann. Wenn ich noch Muße habe, schreibe ich in mein Tagebuch, um den Tag Revue passieren zu lassen und übe mich in Dankbarkeit, indem ich zehn Dinge aufzähle, für die ich dankbar bin. Das lässt mich zufriedener und auch glücklicher mit meinem Leben sein. Manchmal schaue ich auch noch eine Serie, wobei ich aber nach ein paar Minuten einschlafe und der Mann dann alleine weiterschaut. Ich habe zudem festgestellt, dass ich noch besser schlafe, wenn mein Handy ausgeschaltet ist und im besten Fall in einem anderen Zimmer liegt. Deshalb werde ich mir demnächst wieder einen herkömmlichen Oldschool-Wecker besorgen, ohne unnütze Funktionen, genauso wie eine neue Matratze. Die wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger, um morgens nicht mit unnötigen Verspannungen und Rückenschmerzen aufzuwachen. Denn wenn ich gerädert aufwache, dann ist es egal, wie viele Stunden ich geschlafen habe. Da können sich acht Stunden Schlaf wie drei anfühlen.

Nun bin ich natürlich realistisch genug zu wissen, dass es bei meinem Neustart auch Rückschläge geben wird. Aber wichtig ist, jeden Tag aufs Neue motiviert zu beginnen, am Ball zu bleiben und vor allem sich nicht zu sehr dafür zu verurteilen, wenn man dann doch nicht so konsequent ist, wie man es gerne wäre. In diesem Sinne, auf in einen neuen Lebensabschnitt. Es ist Zeit für einen erneuten Neustart!



Veröffentlicht am
28. Februar 2018



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