Schritt für Schritt zum Erfolg: 7-Tage-Challenge

Asmona Logan

Ich hatte ja bereits darüber geschrieben, dass ich mich für einen Neustart entschieden habe, nachdem ich nach langer Zeit endlich gemerkt habe, dass einiges bei mir nicht mehr rund läuft. Das betrifft sowohl meine Ernährung, meine nicht vorhandene sportliche Betätigung als auch so einige andere Bereiche meines Lebens. Nun ist Erkenntnis bekanntlich der erste Schritt zur Besserung und von da aus kann es dann weiter in die richtige Richtung gehen, um seine gewünschten Ziele zu erreichen.

Aber ich musste sehr bald feststellen, dass dieser Reset ohne die Unterstützung, wie ich sie vor drei Jahren hatte, gar nicht so einfach ist, vor allem, weil ich mich nicht aus dem Alltag zurückziehen kann, so wie ich diesen Luxus hatte, als ich die F.X.-Mayr-Kur gemacht habe. Diese fehlende Rückzugsmöglichkeit macht es mir gerade sehr schwer, die nötigen Schritte zu tun, die jetzt nötig wären, um das Geplante umzusetzen. Das führt bei mir unweigerlich zu Frustration und zu Resignation, obwohl ich alle Tools in der Hand habe, um zum Ziel zu gelangen. Vielleicht ist es auch einfach zu viel, an so vielen Fronten Veränderungen vornehmen zu wollen und mich dadurch enorm unter Druck zu setzen. Ich liebe zwar Herausforderungen, aber auch muss ich mir eingestehen, dass ich nur begrenzte Kapazitäten habe und auch meine Multitasking-Fähigkeiten haben ihre Grenzen. Und das ist auch gut so. Denn es nutzt mir nichts, wenn ich enormen Druck aufbaue und mir Ziele stecke, die nur unter Stressaufbau zu erreichen sind. Und Stress ist ja etwas, das ich immer mehr vermeiden möchte.

Nach einer kleinen Rückbesinnungsphase kam ich für mich zu dem Entschluss, dass für mich die 7-Tage-Challenge am besten funktioniert. D.h. anstatt zu sagen, ab heute verzichte ich auf Süßigkeiten, Junkfood, Alkohol, mache ab jetzt 4 x die Woche Sport, stehe immer zur gleichen Zeit auf, reduziere sofort alle meine Habseligkeiten auf das, was ich wirklich brauche etc. (bei der Aufzählung merke ich schon den Druckaufbau), wähle ich jetzt den Weg und stelle mir jede Woche eine neue 7-Tage-Challenge. Die erste war keine Süßigkeiten. Das war hart. Denn Zucker ist nun mal bei mir wie ein Suchtmittel und ich lechzte danach. Aber ich habe mir immer wieder gesagt, dass es nur sieben Tage sind und erinnerte mich daran, dass ich es auch schon über zwei Jahre ohne ausgehalten habe. Nach dem dritten Tag fiel es mir viel leichter auf Süßigkeiten zu verzichten und am Ende der Woche hatte ich keinen Heißhunger mehr und habe sie sogar freiwillig um drei Tage verlängert, weil es mir viel besser ohne ging. Ich war fitter, weniger aufgebläht und spürte ein Gefühl von Reinheit. Danach habe ich wieder Süßigkeiten gegessen, aber mit mehr Bewusstsein und immer mit der Frage, ob es sich wirklich lohnt. Menschen um mich herum sind da auch sehr unterstützend und sagen mir, ob ich etwas probieren sollte und lassen kann. Das ist eine große Hilfe. Was während der Zeit auch passiert ist, ist, dass meine Lust auf süße Cocktails mit Sahne etc. nachgelassen hat und ich wieder auf Wein und Negroni gewechselt bin. Auch das in Maßen. Ab jetzt werde ich das immer wieder so handhaben mit den Süßigkeiten.

So verzichte ich nicht sklavisch darauf, habe es aber auch besser im Griff. Die nächste Challenge war Ordnung schaffen. Geht auch nicht von heute auf morgen. Also habe ich mir jeden Tag eine Stunde reserviert, um Struktur zu schaffen. Sei es in meinen E-Mails, auf dem Rechner, im Kleiderschrank oder in den Küchenschränken. Das hat sehr gut funktioniert und ich sehe die Erfolge, was natürlich Anreiz ist, weiterzumachen bzw. die Ordnung auch beizubehalten. Die kommende Challenge ist körperliche Betätigung. Sei es in den Fitnessclub zu gehen oder einen Alsterspaziergang zu unternehmen und mehr zu Fuß unterwegs zu sein und die Treppen zu benutzen. Hauptsache es ist eine Stunde und über das normale Maß der täglichen Bewegung hinaus. Mal schauen, wie das funktionieren wird. Und vielleicht schaffe ich es ja auch wieder regelmäßig, schwimmen zu gehen. Eben Schritt für Schritt zum Erfolg!

Sneaker: Adidas by Stella McCartney

Tasche: Max Mara

Mantel: Marina Rinaldi

Weiter Updates folgen!

Bild: Leila Ivarsson

*********************************************************************************************************

Danke an das Ritz Carlton für die freundliche Unterstützung bei der Zusammenarbeit.

Dieser Beitrag enthält werbliche Inhalte in Form von Markenname-Erwähnungen und Verlinkungen.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen Okay